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Programm und Anmeldung Jahrestagung „Materialitäten“ 28.-29. Juni 2018 in Mannheim

Materialitäten – An den Schnittstellen von Rundfunk- und Technikgeschichte

Der Studienkreis Rundfunk und Geschichte lädt herzlich zu seinem Jahrestagung 2018 ein.  Diese findet am 28. und 29. Juni 2018 in Kooperation mit dem TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit in eben diesem Museum in Mannheim statt. Sie fällt zusammen mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung Mediengeschichte, in der bedeutende Bestände rundfunkhistorischer Produktions-, Übertragungs- und Empfangstechnik, inklusive Sammlungen des ehemaligen Deutschen Rundfunk Museum Berlin (DRM) und des Südwestrundfunks, aus dem Depot neu ans Licht kommen. Wir nutzen die Gelegenheit, um im Tagungsthema »Materialitäten« das Thema der Technikgeschichte erneut aufzugreifen und mit aktuellen Ansätzen neu zu beleuchten.

Tagungsgebühr:

Die Teilnahme an der Tagung kostet 40.- € für Studienkreismitglieder (50.- € für Nicht-Mitglieder) und beinhaltet Tagungsverpflegung. Studierende zahlen 25.- €. 

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr bis 27.6.2018 unter Angabe Ihres Namens und des Verwendungszwecks ›Tagung 2018‹ auf das Konto des Studienkreises Rundfunk und Geschichte
Frankfurter Sparkasse von 1822
IBAN: DE20 5005 0201 0000 3920 49
BIC: HELADEF1822

Anmeldung:

Zur diesjährigen Jahrestagung melden Sie sich bitte bis zum 27. Juni 2018 via Anmeldeformular an.

Bis zum 25.5. ist es auch möglich, mit Tagungsrabatt Zimmer im Hotel im Mercure Hotel Mannheim zu reservieren.  Details entnehmen Sie dem Anmeldeformular.

Anreisedetails:

Sind hier als pdf abzurufen.

Weitere Informationen zur Anreise sind unten angefügt.

Programm

 

Donnerstag 28.6.2018

11.00  Empfang Tagungsgäste

12.00-12.40 Gelegenheit zum Mittagessen in der „Arbeiterkneipe“
im TECHNOSEUM

12.40 – 14.00 Eröffnung
Begrüßung:

  • Prof. Dr. Alexander Badenoch, Vorsitzender des Studienkreises
  • Dr. Stefanie Roth, Leiterin Abt.  Öffentlichkeitsarbeit im TECHNOSEUM
  • Dagmar Schmidt, Leiterin des SWR-Studios  Mannheim-Ludwigshafen

Keynote: Prof. Dr. Jürgen Grimm (Universität Wien) „Geschichtskommunikation im transnationalen Raum. Theorie – Modell -Befunde“

14.00 Kaffeepause

14.30 – 15.30 Panel 1  „Arbeitsumgebungen“
Moderation Prof. Dr. Alexander Badenoch

14.30 PD Dr. Christian Henrich-Franke / Laura Elsner, M.A. (Siegen)

Rundfunkunternehmen im Wandel der Kommunikationstechnik / Globale (Unternehmens-)Kommunikation im 20. Jahrhundert (Ausstellungskonzept)

15.00 Dr. Kiron Patka (Tübingen)
Sehnsuchtsort Pult. Gegenderte Berufs(selbst)bilder in der Radioproduktion nach 1945

15.30 Kaffeepause

16.00 – 17.30 Panel 2 „Medienarchäologien“
Moderation Dr. Uwe Breitenborn

16.00 Jens Crueger (Bremen)
Die „Archäologie“ in der Medienarchäologie – archäologietheoretische Betrachtung einer medienwissenschaftlichen Methode
16.30 Dr. Stefan Krebs (Luxemburg)
Überlegungen zur Experimentellen Medienarchäologie am Beispiel der Geschichte der Kunstkopf-Stereophonie
17.00 Dr. Andre Dechert (Augsburg)
Distribution im analogen Zeitalter: Vom 16mm-Film und US-amerikanischen TV-Serien in Deutschland, Österreich und die Schweiz, 1950er bis 1960er Jahre

17.30 Abendimbiss in der „Arbeiterkneipe“

19.00 Festveranstaltung zur Ausstellungseröffnung im „Auditorium“

20.00 Ausstellungseröffnung

Freitag 29.6.2018

09.00 – 10.30 Vorstandssitzung des Studienkreises RuG

10.30-11.30 Arbeitstreffen der fünf Fachgruppen des Studienkreises: Rezeptionsgeschichte, Radiofeature, Musik im Radio, Speicherkulturen, Rundfunkhistorische Gespräche.
Gäste sind sehr willkommen!

11.30-12.00 Rundführung Dr. Anke Keller, TECHNOSEUM

12.00-12.40 Mittagspause in der „Arbeiterkneipe“

12.40–14.10 Panel 3 „Funkmaterialitäten“
Moderation Kai Knörr, M.A.

12.40 Prof. Dr. Britta Herrmann / Vera Mütherig, M.A. (Münster)
Analog/digital. Materialität und Ästhetik audiomedialer Texte am Beispiel einiger Hörspiele

13.10 Christina Dörfling, M.A. (Berlin)
Verschaltungen – Rundfunktechnik und elektronische Musik um 1930

13.40 Anna Grutza, M.A. (Flensburg)
Radio Freies Europa und die Macht der ‚unveränderlichen mobilen
Elemente’: Eine transnationale Mediengeschichte systemkritischer
Akteur-Netzwerke im Kalten Krieg“

14.10 Abschlussrunde
14.30 Verabschiedung und Tagungsende

Zusätzliche Informationen zur Anreise:

Ab Hauptbahnhof mit der Straßenbahnlinie 1 zum „Tattersall“, von dort mit den Linien 6 oder 6a. Richtung Neuostheim oder Neuhermsheim,. Haltestelle „Luisenpark / TECHNOSEUM“ oder „TECHNOSEUM Süd“.

PKW:
Adresse: Museumsstr. 1, 68165 Mannheim
Nicht alle Navigationssysteme erkennen die Adresse des Museums. Bitte geben Sie „Theodor-Heuss-Anlage 2“ ein, um auf einen der Besucherparkplätze des Museums (Parkplätze „Friedensplatz 1-3“) geleitet zu werden.

Koordinaten Parkplatz Friedensplatz 1 für Ihr Navigationsgerät: 49.479131,8.493559
Rund um das TECHNOSEUM stehen verschiedene Parkplätze zur Verfügung. In Richtung Mannheim Mitte von der Wilhelm-Varnholt-Allee (L637) kommend, biegen Sie rechts in die Schubertstraße ein und folgen dem Straßenverlauf weiter auf der Theodor-Heuss-Anlage bis zur Ausschilderung „Parkplatz Friedensplatz“: Hier befinden sich kostenlose Parkplätze. Die Brücke über den See oder der Rundgang führt Sie dann zum Haupteingang des Museums.

Bericht vom Medienhistorischen Forum 2017

Am 10. Und 11. November 2017 fand in der Lutherstadt Wittenberg wieder das Medienhistorische Forum statt. Gemeinsam mit dem Nachwuchsforum Kommunikationsgeschichte der DGPuK bot der Studienkreis Rundfunk und Geschichte jüngeren Wissenschaftler/innen Gelegenheit, über ihre Forschungsthemen aus der Kommunikations- und Mediengeschichte zu sprechen und sich institutionell zu vernetzen.

Knapp 20 Teilnehmer/innen aus Wissenschaft und Praxis diskutierten über Fragestellungen, Probleme und Methoden geplanter oder laufender Forschungsprojekte. Veit Scheller, Leiter des ZDF-Unternehmensarchivs und Vorstandsmitglied im Studienkreis, lieferte in seinem Abendvortrag spannende Hintergrundinformationen zur Aufgabe und Ausrichtung eines der wichtigsten audiovisuellen Medienarchive in Deutschland. Themen waren digitale Produktion, Umgang mit Metadaten aus Archivdatenbanken und die heutige Handhabung von Datenströmen und Speicherkapazitäten. Mit Blick auf das noch immer recht enge Korsett, in das Wissenschaftler/innen bei der Nutzung öffentlich-rechtlicher Senderarchive aus Gründen des Urheberrechts, geltender Produktionsverträge und Persönlichkeitsrechte gepresst sind, sprach sich Scheller für die Formulierung eines neuen Nutzungsrechts aus, bei dem die heutigen exorbitant langen Schutzrechte so modifiziert und verkürzt werden, dass dadurch der Archivzugang für  die medienwissenschaftliche und zeithistorische Forschung deutlich erleichtert werden könnte. Ideen und Ansätze dazu gäbe es.

Den Auftakt der Projektvorträge machte Niklas Venema (Berlin), der seine Doktorarbeit an der Freien Universität Berlin über die „Geschichte des Volontariats in Deutschland von 1900 bis heute“ schreibt. Venema will herausfinden, wie sich die journalistische Ausbildung im Spannungsfeld beruflicher Traditionen, Autonomieansprüche und Akademisierung entwickelt hat. Dazu will er Autobiographien, Unterlagen aus Redaktions- und Verlagsarchiven, statistische Daten und Beiträge der Berufsverbände heranziehen.

„Diskursive Konstruktionen von Emil Dovivat am Institut für Publizistik (- und Kommunikationswissenschaft) an der Freien Universität Berlin“ interessieren Juliane Pfeiffer (Leipzig). Mit einer Diskursanalyse möchte sich Pfeiffer dem historischen Bild des „Nestors der Zeitungswissenschaft“ und dessen Konjunkturen am Institut für Publizistik nähern, um den Umgang der Kommunikationswissenschaft mit deren „Vorgeschichte“ in der NS-Zeit zu konturieren. Der Höhepunkt der Auseinandersetzung um Dovivat und sein Verhalten im Nationalsozialismus liegt schon zwei Jahrzehnte zurück. Die Debatte um Kontinuitäten nach 1945 scheint sich seitdem beruhigt zu haben – allerdings zeigte sich in der nachfolgenden Diskussion, wie eng das Fach noch immer an die Arbeiten Dovivats und dessen „Nachfolger“ (B. Sösemann) anschließt.

Theo Müller (Paris) untersucht in seiner Arbeit den „Presseausweis als Distinktionsmerkmal im französischen und deutschen Journalismus“ und zeigte schon im Vortrag, wie verschieden die journalistischen Kulturen beider Nachbarländer bis heute sind. So entscheidet der in Frankreich ungleich komplizierter zu bekommende Pressausweis faktisch, wer sich als professioneller Journalist betätigen darf – und wer nicht. Indem Müller nach den historischen Umständen fragt, möchte er auch einen vergleichenden Blick auf die neuere journalistische Praxis werfen und herausfinden, ob dem Presseausweis als Distinktionsmerkmal in digitalen Zeiten vielleicht sogar eine Aufwertung bevorsteht.

Jeder, der sich im Hörfunk oder im Film mit Ortsaufnahmen beschäftigt, kennt sie, die „Atmo“. Fritz Schlüter (Potsdam) will unter diesem Titel in einer medienwissenschaftlichen Dissertation untersuchen, was diese Art der Raum- oder Außenaufnahmen in ihrer Mischung aus Zufälligkeit und Signifikanz auszeichnet und welche Funktionen Atmo in akustischen Medien spielt. Dabei will er einen Ansatz zur Geschichte, Ästhetik, Medialität und Funktion entwickeln, der die Affekt- und Bedeutungsebene solcher alltäglich gebrauchter Klänge gleichermaßen beleuchtet.

Stephan Summers (Mainz) wiederum interessiert sich für das Verhältnis „Musik – Programm – Politik“ bei den Sendern der amerikanischen Besatzungszone zwischen 1945 und 1949. Wie wurden kulturpolitische Vorstellungen der Amerikaner in Musiksendungen umgesetzt? Wie sah der Neuanfang der Sender Frankfurt, Stuttgart, München, Berlin und Bremen gegenüber der alten NS-Programmpolitik aus und gab es unterschiedliche Strategien in den Funkhäusern? Seinen Untersuchungsschwerpunkt legt Summers dabei auf E-Musik.

Über „Soziales Engagement, Bewegungsnetzwerke und öffentliches ‚Frauenstreben‘“ forscht Désirée Dörner (Augsburg) und erarbeitet eine Art historisches „Bewegungsprofil“ der bayrischen Frauenbewegung um 1900. Ihre Vorrecherchen haben gezeigt, dass eine gute Quellenbasis um den Münchner Verein für Fraueninteressen besteht, die zeigt, wie die Akteurinnen ein publizistisches-institutionelles Netzwerk aufbauten, dessen Erfolg auch in der systematischen Dokumentation seiner eigenen Kommunikationen bestand.

Aus der Perspektive der Radiopraktikerin und Kulturwissenschaftlerin betrachtet Susanne Wegner (Eichstätt) „Narrative Strukturen und Deutungsmuster im Radio am Beispiel der aktuellen Holocaust-Berichterstattung“. Im Vortrag diskutierte sie unterschiedliche Hörzitate aus öffentlich-rechtlichen Tagesprogrammen und fragte nach der Rolle journalistischer Medien bei der Konstruktion kollektiver Erinnerung, vor allem im Hinblick auf akustische Macharten.

Um ein ganz anderes Thema kollektiver Erinnerung geht es Nils Theinert (Berlin), der sich in seiner Masterarbeit an der FU Berlin mit dem so genannten „Hippie Trail“, konkret: „Westliche[n] Alternativtouristen der ‚langen‘ 1960er Jahre im Blick von Fernsehberichten 1970-2008“, beschäftigt, und das Thema zu einer Dissertation auszubauen plant. Das Thema verspricht nicht nur einen Blick auf eine vergessene Ästhetik von Reiseberichten über die Post-68er, sondern auch auf (medien-)politische Formationen des ausgehenden 20. Jahrhunderts.

Kai S. Knörr, Potsdam

Jahrestagung 2018 „Materialitäten“ – Einreichungsfrist bis zum 9.4.2018 verlängert

Die Einreichungsfrist für das Call for Papers für die Jahrestagung des Studienkreises ist bist zum 9.4.2018 verlängert!

Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte e.V. in Kooperation mit dem TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim

Termin: 28. + 29. Juni 2018 im TECHNOSEUM Mannheim

Der Studienkreis Rundfunk und Geschichte geht 2018 ins Museum und wird sich auf seiner Jahrestagung der technischen Überlieferung des Rundfunks zuwenden. Anlass ist die Eröffnung der neuen Dauerausstellung Mediengeschichte im TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. In den Depots des TECHNOSEUM lagern bedeutende Bestände rundfunkhistorischer Produktions- Übertragungs- und Empfangstechnik, darunter die Sammlungen des ehemaligen Deutschen Rundfunk Museum Berlin (DRM) und des Südwestrundfunks.

Wir freuen uns, jetzt auch mitteilen zu können, dass die feierliche Eröffnung der Ausstellung mit der Tagungsprogramm zusammenfällt.

Das vollständige Call for Papers finden Sie hier.

Geschichtsinteressierte Radiohörer_innen gesucht

Für ihre Doktorarbeit sucht die Susanne Wegner von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt geschichtsinteressierte Radiohörer_innen für eine Gruppendiskussion im Raum Bayern.

„Mehr als eine Million Kleider, 45.000 Paar Schuhe und sieben Tonnen Menschenhaar.“ Wie werden der Holocaust und die Judenvernichtung heute in journalistischen Medien vermittelt? Das möchte ich anhand ausgewählter Beispiele aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit Ihnen diskutieren.

Bei Interesse und Rückfragen: Susanne.Wegner@ku.de (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt).

CfP Jahrestagung 2018: Materialitäten – An den Schnittstellen von Rundfunk- und Technikgeschichte

Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte e.V. in Kooperation mit dem TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim

Termin: 28. + 29. Juni 2018 im TECHNOSEUM Mannheim

Der Studienkreis Rundfunk und Geschichte geht 2018 ins Museum und wird sich auf seiner Jahrestagung Ende Juni der technischen Überlieferung des Rundfunks zuwenden. Anlass ist die Eröffnung der neuen Dauerausstellung Mediengeschichte im TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. In den Depots des TECHNOSEUM lagern bedeutende Bestände rundfunkhistorischer Produktions- Übertragungs- und Empfangstechnik, darunter die Sammlungen des ehemaligen Deutschen Rundfunk Museum Berlin (DRM) und des Südwestrundfunks. Wir wollen mit unserer Veranstaltung abtasten, welche Verbindungen zwischen aktueller Rundfunkforschung und Technikgeschichte bestehen und wie diese zum Verständnis der Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts, aber auch für die Gegenwart und Zukunft nutzbar gemacht werden kann. Der Call for Papers möchte WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus den Bereichen Rundfunk, Museum, Wissenschaft und Technik einladen, sich mit Beiträgen an unserer diesjährigen Tagung zu beteiligen.

Die ‚digitale Revolution‘ betrifft nicht nur die handwerklichen Verfahren und Traditionen der klassischen Medien, sie hat viele der im 20. Jahrhundert herausgebildeten technischen Kanäle und Systeme inzwischen obsolet werden lassen. Unter dem – eigentlich viel zu nüchternen – Begriff der Medienkonvergenz haben sich Berufsbilder und Arbeitszusammenhänge tiefgreifend verändert. Die mit den alten, „analogen“ Medien verbundenen Praktiken, Institutionen und Legitimationen stehen im Zeitalter digitaler Verfügbarkeit bzw. Nichtverfügbarkeit auf dem Prüfstand. Umgeben von smarten Devices und industriell standardisierten Interfaces droht der vormals klar definierte Ort des Rundfunks als Bereich spezialisierter Technik zur Verbreitung und Speicherung audiovisueller Inhalte mehr und mehr zu verschwinden – und damit auch das einstmals daran gekoppelte technische Wissen.

Mögliche Fragen und Themenbereiche für die Tagung: Was kann das „analoge Erbe“ an Erkenntnissen für aktuelle und zukünftige technische Umwelten liefern? Welche Positionen können Museen dabei einnehmen? Wie gehen wir in neuen handwerklichen und künstlerischen Kontexten mit analogem Material und Gerät um? Welchen Einfluss hatten und haben technische Umgebungen auf Mediengestaltung? Wie kann das technische und handwerkliche Wissen des Magnetbands und der Elektronenröhre zum medienhistorischen Verständnis des 20. Jahrhunderts konserviert und aufbereitet werden? Braucht es, ähnlich zur Musikgeschichte, eine „historische Aufführungspraxis“ analoger Medien und wie könnte diese zur Produktion von Wissen und Kunst beitragen? Wie kann materielle Rundfunkgeschichte neue Schnittstellen zu Feldern wie Arbeit, Design, Gender etc. eröffnen? Wie wird die Geschichte der digitalen Medien und ihrer Technik im Kontrast zur analogen Überlieferung verhandelt? Welche Berührungspunkte gibt es zwischen Archiv und Technikmuseum? Welches Verhältnis besteht zwischen Bastlern und Profis im historischen und aktuellen Mediengebrauch? Wie und zu welchem Zweck sollte Kommunikationsgeschichte heute vermittelt werden?

Der Studienkreis Rundfunk und Geschichte erörtert die verschiedenen Facetten dieses Themas aus historischer und aktueller Perspektive auf seiner Jahrestagung in Kooperation mit dem Landesmuseum für Technik und Arbeit am 28. und 29. Juni 2018 und bittet um Themenvorschläge. Einreichungen zu den genannten und weiteren Fragestellungen richten Sie bitte per Mail an Dr. Veit Scheller, den Schatzmeister des Studienkreises Rundfunk und Geschichte: Scheller.V@zdf.de.

Eingereichte Abstracts sollten maximal 3.000 Zeichen umfassen (exklusive etwaiges Literatur-/Quellenverzeichnis). Dem Abstract selbst ist ein Deckblatt mit den Daten zur Autorin bzw. zum Autor mitsamt Titel des Vortrages voranzustellen (bitte als zwei separate Dateien einsenden). Im Abstract selbst sollen die Autorinnen und Autoren nicht erkenntlich sein, um ein unabhängiges Review-Verfahren zu ermöglichen.

Einreichungsfrist: verlängert bis 9.4.2018. Die Veranstalter entscheiden über die Annahme in einem Review-Verfahren. Rückmeldungen sind bis zum 16.4.2018 zu erwarten.

Die Vorträge können auf Deutsch und Englisch gehalten werden; Konferenzsprache ist Deutsch.

Programm Workshop „speichern | orientieren | produzieren“ am 12.2.2018 in Potsdam steht!

Programm Workshop 12.2.2018

Workshop speichern | orientieren | produzieren
Datum: Montag 12.2.2018
Uhrzeit: 10.00 – 18.00

Ort:
Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
Marlene-Dietrich-Allee 11, 14482 Potsdam
Raum: 2115

Was bleibt von mir? Digitale Konservierung oder Mumifizierung? Rudimente oder Werke? Wir sind jene Generation, die diese Fragen erstmals im großen Stile bewegt. Wir sind jene die massenhaft Daten und Informationen hinterlassen und die mit massenhaften Datenhinterlassenschaften konfrontiert sind. Die Entwicklung der Speicherkulturen dominiert zweifellos Wissenserwerb- und Überlieferungsprozesse. Produktionsbedingungen in künstlerischen, wissenschaftlichen und journalistischen Bereichen ändern sich gravierend.
Speicherungsprozesse betreffen nahezu alle Ebenen des professionellen und privaten Lebens. Sie stehen am Anfang unserer Ausbildung, unserer Karriere, denn jeder Arbeitsschritt in der digitalen Umgebung ist auf ein gespeichertes (Zwischen-)Ergebnis ausgerichtet. Und sie touchieren im gleichen Maße unser Privatleben, wenn sich zukünftige Generationen damit auseinandersetzen müssen, was ihre Eltern bereits über sie im Netz hinterlassen haben.

Im Rahmen des Workshops der Fachgruppe „Speicherkulturen“ möchten wir mit ExpertInnen und StudentInnen anhand von Praxisbeispielen künstlerische, journalistische und wissenschaftliche Perspektiven auf diese Aspekte erarbeiten und präzisieren. Wir möchten anwendungsorientiert der Frage nachgehen, wie die neuen Speichermodi in beruflicher Praxis und im privaten Leben sinnstiftend und produktiv integriert werden können?
Als ein weiterer Programmpunkt ist ein Besuch im Deutschen Rundfunkarchiv Babelsberg geplant, der einen Einblick in aktuelle digitale Archivierungs- und Produktionsprozesse ermöglicht.

Der Workshop wird auf Initiative der Fachgruppe Speicherkulturen des Studienkreises Rundfunk und Geschichte in einer Kooperation der Bereiche Medienwissenschaft der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf mit dem Fachbereich Journalismus der Hochschule Magdeburg-Stendal veranstaltet.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme am Workshop ein!
Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis 30.1.2018 an: y.yurtaeva@filmuniversitaet.de.
Anmeldungen von Studenten der Hochschule Magdeburg-Stendal erfolgen bitte an:
uwe.breitenborn@hs-magdeburg.de

Herzliche Grüße

Yulia Yurtaeva-Martens (Bereich Medienwissenschaft, Filmuniversität Babelsberg)
Dr. Uwe Breitenborn (Vertr. der Professur Onlinejournalismus, Hochschule Magdeburg-Stendal)
Fachgruppe „Speicherkulturen“ [Studienkreis Rundfunk und Geschichte]

Medienhistorisches Forum – Bewerbung bis 16. Oktober 2017 möglich

AbsolventInnen und NachwuchswIssenschaftlerInnen können sich mit verlängerter Frist noch bis 16. Oktober 2017 bewerben, um ihre Arbeiten und Projekte in unserem Medienhistorischen Forum am 10. und 11. November 2017 in Lutherstadt Wittenberg zu präsentieren. Das Forum versteht sich als Plattform zur Netzwerkbildung, bei dem Sie die Möglichkeit erhalten, Ihre Forschungsthemen aus der Kommunikations- und Mediengeschichte vorzustellen und mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis über Fragestellungen, Probleme und Methoden Ihrer Projekte zu diskutieren. Das Forum ermöglicht eine Vernetzung mit anderen ForscherInnen, aber auch mit VertreterInnen von Rundfunkanstalten und Medienarchiven in einer freundlichen und produktiven Atmosphäre. Willkommen sind Papers zur Kommunikations- und Mediengeschichte in ihrer ganzen Breite. Papers und Vorträge in englischer Sprache sind möglich, Tagungssprache ist deutsch.

Die Veranstaltung wird vom Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V. in Kooperation mit dem Nachwuchsforum Kommunikationsgeschichte der DGPuK – NAKOGE und der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK durchgeführt. Ansprechpartner für Rückfragen sind Kai Knörr (Studienkreis RuG, knoerr@uni-potsdam.de) und Dr. Erik Koenen (NAKOGE, ekoenen@uni-bremen.de).

Am Medienhistorischen Forum für AbsolventInnen und Forschungsnachwuchs können maximal
20 NachwuchswissenschaftlerInnen teilnehmen. Dies kann in zweierlei Weise erfolgen:

  1. Vortragende Teilnahme: Der/ die Teilnehmende bewirbt sich mit einem Exposé und stellt bei angenommenem Exposé sein/ ihr Thema vor, das anschließend ausführlich diskutiert wird.
  2. Diskutierende Teilnahme: Der/ die Teilnehmende bewirbt sich mit einem Exposé und nimmt bei nicht angenommenem Exposé durch Diskussion aktiv am Forum teil.

Voraussetzung für die Teilnahme am Medienhistorischen Forum ist die Einreichung eines Exposés, das die Grundlinien des geplanten Vortrages (Fragestellung, Methode/theoretische Perspektive, Quellen) umreißt und zwei Seiten Text (6.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, plus Literaturangaben) umfassen soll. Die Exposés sind mit verlängerter Frist bis 16. Oktober 2017 an folgende Adresse zu mailen:

Dr. Judith Kretzschmar, Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V., jkretz@uni-leipzig.de

Die Auswahl der Vorträge erfolgt in einem anonymen Review-Verfahren durch die Veranstalter. Deshalb sollten alle Angaben zur Person nur auf dem Deckblatt des Exposés platziert sein. Die ersten neun Einreichungen des Review-Rankings werden als Vorträge angenommen, die Nächstplatzierten werden zur diskutierenden Teilnahme eingeladen.

Vortragende TeilnehmerInnen erhalten eine Reisekostenunterstützung in Höhe von bis zu 100 Euro.

Eröffnet wird die zweitägige Veranstaltung traditionell mit einem Expertenvortrag, der Einblicke in Praxisfelder von Medien und Forschung gibt. Es besteht die Möglichkeit einer preiswerten Übernachtung im Einzelzimmer (Du, WC) direkt am Tagungsort für 35 Euro.

Neuer Vorstand des Studienkreises

Die ordentliche Mitgliederversammlung wählte am 8. Juni 2017 den neuen Vorstand des Studienkreises. Insgesamt waren 23 stimmberechtigte Mitglieder auf der Tagung anwesend. Als neuer Vorsitzender fungiert Prof. Dr. Alec Badenoch. Der Studienkreis dankte PD Dr. Golo Föllmer herzlich für seine sechsjährige Tätigkeit als Vorsitzender, in der der Verein trotz teilweise schwieriger Bedingungen gut Kurs hielt und stabilisiert sowie modernisiert werden konnte. Als neue Stellvertreter wurden Dr. Judith Kretzschmar und Kai Knörr gewählt. Schatzmeister bleibt Dr. Veit Scheller, Schriftführer wird Dr. Uwe Breitenborn. Dem neu gewählten Vorstand gehören weiterhin PD Dr. Golo Föllmer, Christian Schurig, PD Dr. Gerlinde Frey-Vor sowie Susanne Hennings an. Kassenprüfer sind erneut Prof. Dr. Michael Crone und Dr. Heiner Schmitt. Als kooptierte Mitglieder des Vorstandes wurden noch auf der Sitzung Dr. Hans Ulrich Wagner und Dr. Christoph Classen benannt.

Uwe Breitenborn

Bericht von der Jahrestagung 2017

Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

Ein Bericht von Uwe Breitenborn

Die 47. Jahrestagung des Studienkreises fand am 8. und 9. Juni 2017 in Kooperation mit der Deutschen Welle (DW) und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration in Bonn statt. Im Mittelpunkt stand die Rolle der Medien in gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Vermittlungsprozessen zwischen Migranten und Einheimischen. Wie tragen Medien dazu bei, Konzepte der Heimat zu modellieren, Vergemeinschaftungen zu verändern und neue Identitäten zu konstruieren? Welche Rolle spielten der Auslandsrundfunk, Gastarbeitersendungen, Ethno- und Community-Medien? Welche Beispiele sind formatbildend? Wie wirken sich die transnationale Verbreitung des Rundfunks und der Online-Medien auf diese Prozesse aus? Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Medienkulturen für integrationspolitische Prozesse ziehen und wie können integrative Effekte gestärkt werden? Nicht nur diese Fragen wurden im Bonner Schürmann-Bau facettenreich aus historischer und aktueller Perspektive diskutiert. Der Ort der Tagung war bewusst gesetzt, ist doch die Deutsche Welle mit ihren Programmen maßgeblich an diesen Vermittlungsprozessen beteiligt. Genau dies wurde zum Tagungsauftakt durch Johannes Hoffmann, Leiter der Intendanz der Deutschen Welle, herausgestellt. In seiner Keynote skizzierte er die Entwicklungen des DW-Programmangebots im Lichte der letzten Jahre. Deutsche Perspektiven, zumal fachlich kompetente und auf Kooperation abzielende, sind gefragt, gerade auch in Krisenregionen. Das Selbstverständnis der DW habe durch die globalen Umbrüche und Krisenszenarien eine enorme Aktualität erhalten. Hierzu zählen auch der Ausbau der englischsprachigen Programme im Lichte von Brexit und Trump. In Afrika werde die DW hingegen vor allem als “Stimme der Freiheit“ und alternative Informationsquelle geschätzt. Gerade auch bei Flüchtlingsthemen gilt die DW als eine wichtige Quelle in den Zielgebieten, um über Potenziale und Risiken einer Migration nach Deutschland informiert zu sein. Nicht nur imposante Facebook-Reichweiten im arabischen und mittelasiatischen Raum sondern auch über 16,2 Millionen Pageimpressions auf den Internetangeboten der DW wie zum Beispiel www.infomigrants.net belegen dies.
Im ersten Tagungspanel ging es dann zunächst um historische Fokussierungen. Alina Laura Tiews und Hans-Ulrich Wagner vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg erinnerten an den schlesischen Unterhaltungskünstler Ludwig Manfred Lommel und seine beispiellose „crossmediale“ Erfolgsgeschichte der zwanziger und dreißiger Jahre. Mit seiner Rundfunkreihe „Paul und Pauline“ wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur von Vertriebenen. Der „Dialekt als Kulturraum“ wurde zu einer Art Soundscape der Heimat. Martina Egger von der Universität Augsburg sprach über ein ähnlich gelagertes Thema, nämlich über Heimatbilder in den Vertriebenensendungen des Bayerischen Rundfunks (BR) zwischen 1949 und 1970. Am Beispiel der Sendung „Aus der Heimat der Vertriebenen“ referierte sie über die sogenannte Kulturträgerthese, wobei sie die durchaus ambivalente Rolle Herbert Hupkas im BR fokussierte. In der lebhaften Diskussion zu diesen Beiträgen ging es vorrangig um Ähnlichkeiten und Unterschiede zu heutigen Anforderungen. Die Ebenen sollten jedoch differenziert betrachtet werden. So sind beispielsweise politische, religiöse, alltagskulturelle oder diskursive Modelle wie der Landsleute- oder der Opferdiskurs zu unterscheiden. Auch in der damals wie heute beobachtbaren Nicht-Willkommenskultur seien Ähnlichkeiten angelegt. Einen unterhaltsamen Abschluss fand dieses Panel mit Yulia Yurtaeva von der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, die sich mit dem „Kampf der europäischen Identität(en) beim Eurovision Song Contest“ beschäftigte. In einem historisch angelegten Rundblick hinterfragte sie die Selbstwahrnehmung und die Repräsentationsebenen des ESC, der laut Statuten eine unpolitische Veranstaltung sein will oder soll. Das ist er natürlich nicht, und sie brachte hierfür zahlreiche illustre und amüsante Beispiele nicht nur aus der jüngeren Geschichte.
Nach der Mitgliederversammlung und Vorstandswahl (siehe unten) folgte das Kamingespräch, moderiert von Christian Schurig. Diesmal ging es um Fragen der praktischen Einbindung von Flüchtlingen und Migranten in die Medienarbeit. So fragte Christine Horz von der Uni Greifswald, wo denn Flüchtlinge konkret in die Medienarbeit einbezogen sind? Katja Dummer vom Radio Wuppertal berichtete, dass es gerade seitens der Flüchtlinge ein großes Interesse an lokalen Programmen in deutscher Sprache gebe, auch um die Sprache zu lernen. Johannes Hoffmann betonte, dass die Deutsche Welle sich stets journalistischen Qualitätsstandards (Vier-Augen-Prinzip als Kontrolle auch bei allen fremdsprachigen Beiträgen) verpflichtet fühle, egal wie ressourcenintensiv die Angebote auch sind. Und Sheila Mysorekar von den „Neuen deutschen Medienmachern“ aus Berlin rückte mit der Feststellung, dass niemand gern fliehe, eine Beobachtung in den Mittelpunkt, die viel zu häufig außer Acht gelassen wird.
Der zweite Tag fokussierte in den Beiträgen stärker aktuelle medienpolitische Aspekte. Kiron Patka von der Uni Tübingen wartete zunächst mit ästhetiktheoretischen Vorüberlegungen zu Raumdarstellungen in den Medien auf. Christine Horz kritisierte in ihrem Beitrag unter anderem die permanenten Krisennarrative in der medialen Berichterstattung über Flüchtlinge und Migration und plädierte für eine stärkere Einbindung in die Medienarbeit. Via Skype wurde Larry Moore Macaulay vom Refugee Radio Network zugeschaltet, der sich ebenfalls für eine Dekonstruktion negativer Narrative aussprach und konstatierte, dass wir mittlerweile in einer „post-welcome-Gesellschaft“ leben. Das Finale dieses Panels bestritt Anja Wollenberg von der Medienentwicklungsorganisation m’ct (Media in Cooperation and Transition) mit einem außerordentlich interessanten Einblick in die konkrete Medienarbeit im Irak. Ihre Organisation hilft in insgesamt 14 afrikanischen und asiatischen Ländern beim Aufbau integrativer Medienstrukturen (siehe www.mict-international.org). Derzeit wird mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes eine Radiostation in Erbil betrieben, die vor allem in das Gebiet von Mossul sendet. Wollenberg schilderte hier eindrücklich Details dieser komplexen Arbeit. Vor Ort sind viele Fragen der Integration viel dringlicher als bei uns. Kann es einen Versöhnungsprozess durch Medien geben? Wie geht man mit IS-Kollaborateuren um? Wie können, nach den eruptiven und schrecklichen Ereignissen rund um die Herrschaft des Islamischen Staates, Prozesse der Integration und Identität positiv gestärkt werden? Im Zentrum steht hier vor allem konfliktsensitives journalistisches Arbeiten.
Was bleibt von der Tagung? Ein nachdenkliches und anregendes Miteinander im Studienkreis Rundfunk und Geschichte. Eine sensible Reflexion auf Medien und Zeitgeschichte. Der Wunsch, eine griffige und frische Verbindung zwischen Rundfunkhistorie und gegenwartsbezogenen Themen zu schaffen. In Bonn ist dies zumeist gelungen. Nicht nur dem frisch gewählten Vorstand war die Freude über diesen Erfolg anzumerken.