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Medienhistorisches Forum – Bewerbung bis 16. Oktober 2017 möglich

AbsolventInnen und NachwuchswIssenschaftlerInnen können sich mit verlängerter Frist noch bis 16. Oktober 2017 bewerben, um ihre Arbeiten und Projekte in unserem Medienhistorischen Forum am 10. und 11. November 2017 in Lutherstadt Wittenberg zu präsentieren. Das Forum versteht sich als Plattform zur Netzwerkbildung, bei dem Sie die Möglichkeit erhalten, Ihre Forschungsthemen aus der Kommunikations- und Mediengeschichte vorzustellen und mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis über Fragestellungen, Probleme und Methoden Ihrer Projekte zu diskutieren. Das Forum ermöglicht eine Vernetzung mit anderen ForscherInnen, aber auch mit VertreterInnen von Rundfunkanstalten und Medienarchiven in einer freundlichen und produktiven Atmosphäre. Willkommen sind Papers zur Kommunikations- und Mediengeschichte in ihrer ganzen Breite. Papers und Vorträge in englischer Sprache sind möglich, Tagungssprache ist deutsch.

Die Veranstaltung wird vom Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V. in Kooperation mit dem Nachwuchsforum Kommunikationsgeschichte der DGPuK – NAKOGE und der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK durchgeführt. Ansprechpartner für Rückfragen sind Kai Knörr (Studienkreis RuG, knoerr@uni-potsdam.de) und Dr. Erik Koenen (NAKOGE, ekoenen@uni-bremen.de).

Am Medienhistorischen Forum für AbsolventInnen und Forschungsnachwuchs können maximal
20 NachwuchswissenschaftlerInnen teilnehmen. Dies kann in zweierlei Weise erfolgen:

  1. Vortragende Teilnahme: Der/ die Teilnehmende bewirbt sich mit einem Exposé und stellt bei angenommenem Exposé sein/ ihr Thema vor, das anschließend ausführlich diskutiert wird.
  2. Diskutierende Teilnahme: Der/ die Teilnehmende bewirbt sich mit einem Exposé und nimmt bei nicht angenommenem Exposé durch Diskussion aktiv am Forum teil.

Voraussetzung für die Teilnahme am Medienhistorischen Forum ist die Einreichung eines Exposés, das die Grundlinien des geplanten Vortrages (Fragestellung, Methode/theoretische Perspektive, Quellen) umreißt und zwei Seiten Text (6.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, plus Literaturangaben) umfassen soll. Die Exposés sind mit verlängerter Frist bis 16. Oktober 2017 an folgende Adresse zu mailen:

Dr. Judith Kretzschmar, Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V., jkretz@uni-leipzig.de

Die Auswahl der Vorträge erfolgt in einem anonymen Review-Verfahren durch die Veranstalter. Deshalb sollten alle Angaben zur Person nur auf dem Deckblatt des Exposés platziert sein. Die ersten neun Einreichungen des Review-Rankings werden als Vorträge angenommen, die Nächstplatzierten werden zur diskutierenden Teilnahme eingeladen.

Vortragende TeilnehmerInnen erhalten eine Reisekostenunterstützung in Höhe von bis zu 100 Euro.

Eröffnet wird die zweitägige Veranstaltung traditionell mit einem Expertenvortrag, der Einblicke in Praxisfelder von Medien und Forschung gibt. Es besteht die Möglichkeit einer preiswerten Übernachtung im Einzelzimmer (Du, WC) direkt am Tagungsort für 35 Euro.

Neuer Vorstand des Studienkreises

Die ordentliche Mitgliederversammlung wählte am 8. Juni 2017 den neuen Vorstand des Studienkreises. Insgesamt waren 23 stimmberechtigte Mitglieder auf der Tagung anwesend. Als neuer Vorsitzender fungiert Prof. Dr. Alec Badenoch. Der Studienkreis dankte PD Dr. Golo Föllmer herzlich für seine sechsjährige Tätigkeit als Vorsitzender, in der der Verein trotz teilweise schwieriger Bedingungen gut Kurs hielt und stabilisiert sowie modernisiert werden konnte. Als neue Stellvertreter wurden Dr. Judith Kretzschmar und Kai Knörr gewählt. Schatzmeister bleibt Dr. Veit Scheller, Schriftführer wird Dr. Uwe Breitenborn. Dem neu gewählten Vorstand gehören weiterhin PD Dr. Golo Föllmer, Christian Schurig, PD Dr. Gerlinde Frey-Vor sowie Susanne Hennings an. Kassenprüfer sind erneut Prof. Dr. Michael Crone und Dr. Heiner Schmitt. Als kooptierte Mitglieder des Vorstandes wurden noch auf der Sitzung Dr. Hans Ulrich Wagner und Dr. Christoph Classen benannt.

Uwe Breitenborn

Bericht von der Jahrestagung 2017

Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

Ein Bericht von Uwe Breitenborn

Die 47. Jahrestagung des Studienkreises fand am 8. und 9. Juni 2017 in Kooperation mit der Deutschen Welle (DW) und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration in Bonn statt. Im Mittelpunkt stand die Rolle der Medien in gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Vermittlungsprozessen zwischen Migranten und Einheimischen. Wie tragen Medien dazu bei, Konzepte der Heimat zu modellieren, Vergemeinschaftungen zu verändern und neue Identitäten zu konstruieren? Welche Rolle spielten der Auslandsrundfunk, Gastarbeitersendungen, Ethno- und Community-Medien? Welche Beispiele sind formatbildend? Wie wirken sich die transnationale Verbreitung des Rundfunks und der Online-Medien auf diese Prozesse aus? Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Medienkulturen für integrationspolitische Prozesse ziehen und wie können integrative Effekte gestärkt werden? Nicht nur diese Fragen wurden im Bonner Schürmann-Bau facettenreich aus historischer und aktueller Perspektive diskutiert. Der Ort der Tagung war bewusst gesetzt, ist doch die Deutsche Welle mit ihren Programmen maßgeblich an diesen Vermittlungsprozessen beteiligt. Genau dies wurde zum Tagungsauftakt durch Johannes Hoffmann, Leiter der Intendanz der Deutschen Welle, herausgestellt. In seiner Keynote skizzierte er die Entwicklungen des DW-Programmangebots im Lichte der letzten Jahre. Deutsche Perspektiven, zumal fachlich kompetente und auf Kooperation abzielende, sind gefragt, gerade auch in Krisenregionen. Das Selbstverständnis der DW habe durch die globalen Umbrüche und Krisenszenarien eine enorme Aktualität erhalten. Hierzu zählen auch der Ausbau der englischsprachigen Programme im Lichte von Brexit und Trump. In Afrika werde die DW hingegen vor allem als “Stimme der Freiheit“ und alternative Informationsquelle geschätzt. Gerade auch bei Flüchtlingsthemen gilt die DW als eine wichtige Quelle in den Zielgebieten, um über Potenziale und Risiken einer Migration nach Deutschland informiert zu sein. Nicht nur imposante Facebook-Reichweiten im arabischen und mittelasiatischen Raum sondern auch über 16,2 Millionen Pageimpressions auf den Internetangeboten der DW wie zum Beispiel www.infomigrants.net belegen dies.
Im ersten Tagungspanel ging es dann zunächst um historische Fokussierungen. Alina Laura Tiews und Hans-Ulrich Wagner vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg erinnerten an den schlesischen Unterhaltungskünstler Ludwig Manfred Lommel und seine beispiellose „crossmediale“ Erfolgsgeschichte der zwanziger und dreißiger Jahre. Mit seiner Rundfunkreihe „Paul und Pauline“ wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur von Vertriebenen. Der „Dialekt als Kulturraum“ wurde zu einer Art Soundscape der Heimat. Martina Egger von der Universität Augsburg sprach über ein ähnlich gelagertes Thema, nämlich über Heimatbilder in den Vertriebenensendungen des Bayerischen Rundfunks (BR) zwischen 1949 und 1970. Am Beispiel der Sendung „Aus der Heimat der Vertriebenen“ referierte sie über die sogenannte Kulturträgerthese, wobei sie die durchaus ambivalente Rolle Herbert Hupkas im BR fokussierte. In der lebhaften Diskussion zu diesen Beiträgen ging es vorrangig um Ähnlichkeiten und Unterschiede zu heutigen Anforderungen. Die Ebenen sollten jedoch differenziert betrachtet werden. So sind beispielsweise politische, religiöse, alltagskulturelle oder diskursive Modelle wie der Landsleute- oder der Opferdiskurs zu unterscheiden. Auch in der damals wie heute beobachtbaren Nicht-Willkommenskultur seien Ähnlichkeiten angelegt. Einen unterhaltsamen Abschluss fand dieses Panel mit Yulia Yurtaeva von der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, die sich mit dem „Kampf der europäischen Identität(en) beim Eurovision Song Contest“ beschäftigte. In einem historisch angelegten Rundblick hinterfragte sie die Selbstwahrnehmung und die Repräsentationsebenen des ESC, der laut Statuten eine unpolitische Veranstaltung sein will oder soll. Das ist er natürlich nicht, und sie brachte hierfür zahlreiche illustre und amüsante Beispiele nicht nur aus der jüngeren Geschichte.
Nach der Mitgliederversammlung und Vorstandswahl (siehe unten) folgte das Kamingespräch, moderiert von Christian Schurig. Diesmal ging es um Fragen der praktischen Einbindung von Flüchtlingen und Migranten in die Medienarbeit. So fragte Christine Horz von der Uni Greifswald, wo denn Flüchtlinge konkret in die Medienarbeit einbezogen sind? Katja Dummer vom Radio Wuppertal berichtete, dass es gerade seitens der Flüchtlinge ein großes Interesse an lokalen Programmen in deutscher Sprache gebe, auch um die Sprache zu lernen. Johannes Hoffmann betonte, dass die Deutsche Welle sich stets journalistischen Qualitätsstandards (Vier-Augen-Prinzip als Kontrolle auch bei allen fremdsprachigen Beiträgen) verpflichtet fühle, egal wie ressourcenintensiv die Angebote auch sind. Und Sheila Mysorekar von den „Neuen deutschen Medienmachern“ aus Berlin rückte mit der Feststellung, dass niemand gern fliehe, eine Beobachtung in den Mittelpunkt, die viel zu häufig außer Acht gelassen wird.
Der zweite Tag fokussierte in den Beiträgen stärker aktuelle medienpolitische Aspekte. Kiron Patka von der Uni Tübingen wartete zunächst mit ästhetiktheoretischen Vorüberlegungen zu Raumdarstellungen in den Medien auf. Christine Horz kritisierte in ihrem Beitrag unter anderem die permanenten Krisennarrative in der medialen Berichterstattung über Flüchtlinge und Migration und plädierte für eine stärkere Einbindung in die Medienarbeit. Via Skype wurde Larry Moore Macaulay vom Refugee Radio Network zugeschaltet, der sich ebenfalls für eine Dekonstruktion negativer Narrative aussprach und konstatierte, dass wir mittlerweile in einer „post-welcome-Gesellschaft“ leben. Das Finale dieses Panels bestritt Anja Wollenberg von der Medienentwicklungsorganisation m’ct (Media in Cooperation and Transition) mit einem außerordentlich interessanten Einblick in die konkrete Medienarbeit im Irak. Ihre Organisation hilft in insgesamt 14 afrikanischen und asiatischen Ländern beim Aufbau integrativer Medienstrukturen (siehe www.mict-international.org). Derzeit wird mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes eine Radiostation in Erbil betrieben, die vor allem in das Gebiet von Mossul sendet. Wollenberg schilderte hier eindrücklich Details dieser komplexen Arbeit. Vor Ort sind viele Fragen der Integration viel dringlicher als bei uns. Kann es einen Versöhnungsprozess durch Medien geben? Wie geht man mit IS-Kollaborateuren um? Wie können, nach den eruptiven und schrecklichen Ereignissen rund um die Herrschaft des Islamischen Staates, Prozesse der Integration und Identität positiv gestärkt werden? Im Zentrum steht hier vor allem konfliktsensitives journalistisches Arbeiten.
Was bleibt von der Tagung? Ein nachdenkliches und anregendes Miteinander im Studienkreis Rundfunk und Geschichte. Eine sensible Reflexion auf Medien und Zeitgeschichte. Der Wunsch, eine griffige und frische Verbindung zwischen Rundfunkhistorie und gegenwartsbezogenen Themen zu schaffen. In Bonn ist dies zumeist gelungen. Nicht nur dem frisch gewählten Vorstand war die Freude über diesen Erfolg anzumerken.

Medienhistorisches Forum 10.-11. November 2017

Das Medienhistorische Forum für AbsolventInnen und Forschungsnachwuchs versteht sich als Plattform zur Netzwerkbildung für jüngere WissenschaftlerInnen. Sie erhalten die Möglichkeit, Ihre Forschungsthemen aus der Kommunikations- und Mediengeschichte vorzustellen und mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis über Fragestellungen, Probleme und Methoden Ihrer Projekte zu diskutieren. Das Forum ermöglicht eine Vernetzung mit anderen ForscherInnen, aber auch mit VertreterInnen von Rundfunkanstalten und Medienarchiven in einer freundlichen und produktiven Atmosphäre. Willkommen sind Papers zur Kommunikations- und Mediengeschichte in ihrer ganzen Breite. Papers und Vorträge in englischer Sprache sind möglich, Tagungssprache ist deutsch.

Die Veranstaltung wird vom Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V. in Kooperation mit dem Nachwuchsforum Kommunikationsgeschichte der DGPuK – NAKOGE und der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK durchgeführt. Ansprechpartner für Rückfragen sind Kai Knörr (Studienkreis RuG, knoerr@uni-potsdam.de) und Dr. Erik Koenen (NAKOGE, ekoenen@uni-bremen.de).

Am Medienhistorischen Forum für AbsolventInnen und Forschungsnachwuchs können maximal
20 NachwuchswissenschaftlerInnen teilnehmen. Dies kann in zweierlei Weise erfolgen:

  1. Vortragende Teilnahme: Der/ die Teilnehmende bewirbt sich mit einem Exposé und stellt bei angenommenem Exposé sein/ ihr Thema vor, das anschließend ausführlich diskutiert wird.
  2. Diskutierende Teilnahme: Der/ die Teilnehmende bewirbt sich mit einem Exposé und nimmt bei nicht angenommenem Exposé durch Diskussion aktiv am Forum teil.

Voraussetzung für die Teilnahme am Medienhistorischen Forum ist die Einreichung eines Exposés, das die Grundlinien des geplanten Vortrages (Fragestellung, Methode/theoretische Perspektive, Quellen) umreißt und zwei Seiten Text (6.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, plus Literaturangaben) umfassen soll. Die Exposés sind bis zum 15. September 2017 an folgende Adresse zu mailen:

Dr. Judith Kretzschmar, Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V., jkretz@uni-leipzig.de

Die Auswahl der Vorträge erfolgt in einem anonymen Review-Verfahren durch die Veranstalter. Deshalb sollten alle Angaben zur Person nur auf dem Deckblatt des Exposés platziert sein. Die ersten neun Einreichungen des Review-Rankings werden als Vorträge angenommen, die Nächstplatzierten werden zur diskutierenden Teilnahme eingeladen.

Vortragende TeilnehmerInnen erhalten eine Reisekostenunterstützung in Höhe von bis zu 100 Euro.

Eröffnet wird die zweitägige Veranstaltung traditionell mit einem Expertenvortrag, der Einblicke in Praxisfelder von Medien und Forschung gibt. Es besteht die Möglichkeit einer preiswerten Übernachtung im Einzelzimmer (Du, WC) direkt am Tagungsort für 35 Euro.

Tagungsprogramm Mediale Flieh- und Bindungskräfte

47. Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte.
Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

In Kooperation mit der Deutschen Welle und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

8. & 9. Juni 2017
Schürmann-Bau Bonn 

 

Programmflyer als PDF.

Tagungsprogramm

Donnerstag 08. Juni 2017
11.00 Öffnung Tagungsbüro
12.00-12.15 Begrüßung durch Studienkreis und Deutsche Welle
12.15-13.00 Keynote:

Verica Spasovska
Deutsche Welle, Ltg. Nachrichten/Online
Das ganze Bild – die Flüchtlingsberichterstattung der Deutschen Welle

13.00-13.30 Kurzer Mittagsimbiss
13.30-15.30 Panel 1:

Dr. Hans-Ulrich Wagner, Alina Laura Tiews
Forschungsstelle Mediengeschichte, Hans-Bredow-Institut, Hamburg
Vom unpolitischen Sketch zum akustischen Heimatspeicher: Die schlesische Rundfunkreihe „Paul und Pauline“

Martina Egger, B.A.
Universität Augsburg
„Die Städte (…) von denen Du hörst, gehören uns allen“. Heimatpolitiken und Heimatbilder in den „Vertriebenensendungen“ des Bayerischen Rundfunks 1949-1970

Dipl. Medienwissenschaftlerin Yulia Yurtaeva
Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“
Eurovision Song Contest – Kampf der europäischen Identität(en)

Ömer Alkin, M.A.
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Zwischen Ermächtigung, Integration und Subversion: Die deutsch-türkischen TV-Migrationsfilme

15.30-16.00 Kaffeepause
16.00-18.30 Mitgliederversammlung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte. Aussprache und Wahl des neuen Vorstandes
19.00-20.00 Kamingespräch: Radio, Fernsehen und Migranten – Versuch einer Bestandsaufnahme

Sheila Mysorekar (Vorsitzende „Neue deutsche Medienmacher“, Berlin),
Katja Dummer (Radio Wuppertal, Projekt Refugee FM)
Dr. Christine Horz (Uni Bochum)
Dr. Johannes Hoffmann (Intendanz Deutsche Welle)
Moderation: Christian Schurig

20:30 Gemeinsames Abendessen im Restaurant

 

 

 Freitag 09. Juni 2017
09.00-10.00 Arbeitstreffen der fünf Fachgruppen des Studienkreises: Rezeptionsgeschichte, Radiofeature, Musik im Radio, Speicherkulturen, Rundfunkhistorische Gespräche.
Gäste sind sehr willkommen!
10.30-12.30 Panel 2

Kiron Patka, M.A.
Universität Tübingen
Ästhetiktheoretische Vorüberlegungen zur Raumdarstellungen in den akustischen (und in anderen) Medien

Dr. Christine Horz
Universität Greifswald
Prof. Dr. Carola Richter
FU Berlin
Migrant_innen auf Sendung: Medieninstitutionen in Deutschland im Wandel 

Larry M. Macaulay
Refugee Radio Network

Anja Wollenberg
MICT (Media in Cooperation and Transition)
START FM: Radio für Menschen aus und in Mossul

12.30-13.00 Resümee, Verabschiedung

 


Tagungsort:

Deutsche Welle
Kurt-Schumacher-Straße 3
53113 Bonn

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Vom Flughafen Köln/Bonn fährt die Bus-Linie 670 direkt zum Bonner Hauptbahnhof (30 Minuten). Von dort weiter mit U-Bahn oder Bus.
U-Bahnlinien: 16, 63, 66 oder 68 bis Haltestelle „Heussallee/Museumsmeile“.
Bus: ab Bonn-Hauptbahnhof Bus-Linie 610 bis Haltestelle „Bundeshaus/Deutsche Welle“ (10 Minuten)

Anmeldung:

TeilnehmerInnen melden sich bitte hier an:
http://rundfunkundgeschichte.de/anmeldung-zur-jahrestagung-2017

Die Teilnahme an der Tagung kostet 50.- € und beinhaltet Tagungsverpflegung. Studierende zahlen die Hälfte.

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr bis 1.6.2017 unter Angabe Ihres Namens und des Verwendungszwecks ›Tagung 2017‹ auf das Konto des Studienkreises Rundfunk und Geschichte:
Frankfurter Sparkasse von 1822
IBAN: DE20 5005 0201 0000 3920 49
BIC: HELADEF1822

Veranstalter:
Die Tagung wird veranstaltet vom Studienkreis Rundfunk und Geschichte in Kooperation mit der Deutschen Welle Bonn und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

 

 

 

 

Call for Papers Jahrestagung 2017: Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte in Kooperation mit der Deutschen Welle
8. & 9. Juni 2017 im Schürmann-Bau, Bonn

 

Einreichungsfrist verlängert: 10.4.2017

Medien spielen eine zentrale Rolle in Prozessen gesellschaftlicher, kultureller und ökonomischer Vermittlung zwischen Migranten und Einheimischen. Ausgehend von den Schlagworten vom ›Jahrhundert der Vertreibungen‹ und dem ›langen Jahrhundert der Massenmedien‹ soll die Rolle der traditionellen Massenmedien bzw. der neuen digitalen Medien bei der Verhandlung von Flucht und Vertreibung untersucht werden.

Wie tragen Medien dazu bei, Raumvorstellungen und das Konzept der Heimat zu modulieren, Vergemeinschaftungen zu verändern und neue Identitäten zu konstruieren? Wie wirkt sich die transnationale Verbreitung des Rundfunks und der Online-Medien auf diese Prozesse aus? Welche Rolle spielen der Auslandsrundfunk, Gastarbeitersendungen, Ethnomedien und Community-Medien? Und wie wirken ein Glaubwürdigkeitsverlust der ›Mainstream-Medien‹ sowie rechtspopulistische Medien integrativen Prozessen entgegen?

Der Studienkreis Rundfunk und Geschichte erörtert die verschiedenen Facetten dieses Themas aus historischer und aktueller Perspektive auf seiner Jahrestagung in Kooperation mit der Deutschen Welle am 8. & 9. Juni 2017 in Bonn und lädt ein, Beiträge einzusenden.

Einreichungen können folgende Bereiche umfassen:

  • In seinen ersten Jahren war die völkerverständigende Kraft des Radios ein viel beschworener Topos. Im Melting Pot des Immigrationslandes USA setzte man massiv auf das Radio als Mittel, einerseits integrativ die nationale Einheit und kulturelle Harmonie zu fördern und andererseits inklusiv der Diversität der Kulturen eine Plattform zu geben. In Europa diente das Radio stärker der Verbreitung, Herstellung und Sicherung nationaler Identitätsmerkmale und damit der Abgrenzung von fremden Kulturen, und verstreute Gegenbeispiele belegen eher die Problematik dieser Tendenz. Welche Rolle spielte das Radio für Migrationsprozesse? Welche infrastrukturellen und programmlichen Bedingungen formten diese Prozesse? Welche Ausnahmen zeigen alternative Optionen jener Zeit an? Wie änderten sich diese Prozesse mit der Einführung des noch stärker national orientierten Fernsehens? Wie wurden Einwanderer repräsentiert und Einblicke in andere Länder gegeben?
  • Auslandsrundfunkdienste, viele schon vor dem 2. Weltkrieg etabliert, sind lange mit Migration und Diaspora verflochten: als ›Stimme der Heimat‹ für Auswanderer, koloniale Migranten, Seefahrer und andere Arbeitsmigranten; als Stimme des Exils in besetzte Gebiete und Länder unter autoritären Herrschaft, aber auch als Arbeitgeber und Treffpunkt für Migranten verschiedener Art, die ihr Herkunftsland im Namen des Zuwanderungslandes ansprechen. Welche Dynamiken entstanden sowohl vor als auch hinter dem Mikrofon oder der Kamera? Wie werden Stimmen und Sprecher räumlich, emotional und kulturell verortet zwischen Herkunfts- und Zuwanderungsland? Welche Rolle spielen diasporische Erfahrungen und Kulturen in den Produktionskulturen des Auslandsrundfunks?
  • In den sechziger Jahren wurden Sendungen für Gastarbeiter in sämtlichen europäischen Ländern, sowohl im Osten als auch im Westen, eingeführt. Beiträge sind erwünscht, die solche Sendungen in der transnationalen Medienlandschaft verorten: wie standen sie im Verhältnis zu Medienangeboten aus dem Herkunftsland, zu einheimischen Medien oder zu Sendungen aus dem konkurrierenden Block im Kalten Krieg? Welche Orientierungs- und Identifikationsmöglichkeiten im neuen und im Herkunftsland wurden angeboten? Wie und durch wen wurde solche Sendungen genutzt, und welche Rolle spielten sie im Alltagsleben von Migranten?
  • Muttersprachliche, auch sogenannte Ethnomedien sind für viele Migranten eine wichtige Brücke zu ihrer Herkunftskultur und haben einen starken Einfluss auf Identitätsprozesse. Muttersprachliche Auslandsmedien und solche, die in den Gastländern z.B. von Migranten produziert werden, wirken unterschiedlich stark in diese Prozesse hinein. Welchen Beitrag leisten heimatsprachliche Medienangebote für Integrationsprozesse? Welche aktuellen und historischen Beispiele sind formatbildend? Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Medienkulturen für integrationspolitische Prozesse ziehen? Wie können integrative Effekte gestärkt werden?
  • Nichtkommerzieller Lokalrundfunk und Community-Medien haben eine lange Tradition der Programminhalte von und für Randgruppen, darunter Migranten als Spiegel vor allem urbaner ethnokultureller Durchmischung. Angesichts der fortwährenden Flüchtlingskrise in Europa wird die Frage gestellt, welche Rolle alle Formen von lokalen Medien spielen können in der Aufnahme, Sorge und Willkommenspraxis von Flüchtlingen und Migranten. Erwünscht sind Beträge aus Forschung und Praxis.

 

Einreichungen zu den genannten und weiteren Fragestellungen des Themas richten Sie bitte an Dr. Veit Scheller, den Schatzmeister des Studienkreises Rundfunk und Geschichte: Scheller.V@zdf.de

Eingereichte Abstracts sollten maximal 3.000 Zeichen umfassen (exklusive etwaiges Literatur-/ Quellenverzeichnis). Dem Abstract selbst ist ein Deckblatt mit den Daten zur Autorin bzw. zum Autor mitsamt Titel des Vortrages voranzustellen (bitte als zwei separate Dateien einsenden). Im Abstract selbst sollen die Autorinnen und Autoren nicht erkenntlich sein, um ein unabhängiges Review-Verfahren zu ermöglichen.

Verlängerte Deadline für die Einreichung: 10.4.2017 Die Veranstalter entscheiden über die Annahme in einem Review-Verfahren. Rückmeldungen sind bis zum 15.4.2017 zu erwarten.

Die Vorträge können auf Deutsch und Englisch gehalten werden; Konferenzsprache ist Deutsch.

Die Teilnahme an der Tagung kostet 50.- € und beinhaltet Tagungsverpflegung. Studierende zahlen die Hälfte.

TeilnehmerInnen melden sich bitte hier an:
http://rundfunkundgeschichte.de/anmeldung-zur-jahrestagung-2017

Jahrbuch 2016 erschienen

(c) siehe Printausgabe

(c) siehe Printausgabe

Medienarchive als Gedächtnis- und Erinnerungsorte
Jahrbuch Rundfunk und Geschichte
Herausgegeben von Sascha Trültzsch-Wijnen, Alessandro Barbieri und Thomas Ballhausen

Im Mittelpunkt der Beiträge im neuen Jahrbuch Medien und Geschichte 2016 stehen die Fiktionalisierung des Historischen, die Medialität des Erinnerns und Archivierens sowie die Rolle und die Arbeit von Archiven. Medienarchive sind mehr als Speicher. Sie sind nicht nur Gedächtnis- und Erinnerungsorte, die Historisches in die Gegenwart bringen und damit das kulturelle Erinnern maßgeblich prägen. Archive wie auch ihre Archivare haben das Bewahrte in die aktuellen Diskurse einzubringen. In Medienarchiven wird das Wechselverhältnis von Medialität und Historizität durch die Materialität der Archivalien in besonderer Weise deutlich und auch immer wieder problematisiert. Einerseits werden historische Filme, Fernsehsendungen, Tonbeiträge und andere Archivalien hier nicht nur konserviert, sondern erforscht und für die Nutzung fruchtbar gemacht. Andererseits ergeben sich aus diesen medialen Repräsentationen auch Spannungen –  z.B. durch Kanonisierungen und Einseitigkeiten, die vor allem im Kontext der Fiktionalisierung von Geschichte in Film, Fernsehen und Radio zutage treten. Mediale Geschichtsschreibung – und hier vor allem die fiktionale – ist bis heute mit dem Erzählen von Geschichte(n) verbunden. Fiktionale Strategien der Historiografie stehen daher oft in einem spannungsvollen Verhältnis zum eher dokumentarischen Anspruch der Medienarchive.
Die Neuerscheinung Geschichte(n), Repräsentationen, Fiktionen Medienarchive als Gedächtnis- und Erinnerungsorte versammelt die mittels Review-Verfahren ausgewählten interessantesten, passendsten und gehaltvollsten Beiträge der 45. Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte, die in Kooperation mit der Zeitschrift Medienimpulse 2015 in Wien stattfand. Sie decken ein breites Spektrum ab, welches von rechtlichen und juridischen Aspekten bis hin zu konkreten Beispielen der Archivierungspraxis reicht und fragen nach aktuellen Quellen, Projekten, Methoden und theoretischen Konzeptionen solcher medialen Repräsentationen. Dabei gehen sie auf die Rahmenbedingungen, konkreten Herausforderungen und Strategien von Archiven ein.

Das Jahrbuch sollte inzwischen allen Mitgliedern zugekommen sein.
Sascha Trültzsch-Wijnen dankt, im Namen aller Herausgeber, den AutorInnen für die gute Zusammenarbeit und freut sich auch Rückmledungen zum Tagungband.

Feedback an Herausgeber &Tagungsorganisator vom StudienkreisSascha Trültzsch-Wijnen
Die Tagung wurde gemeinsam mit Thomas Ballhausen und Alessandro Barbieri von der Zeitschritt Medienimpulse organisiert und wesentlich finanziert vomBundesministerium für Bildung und Frauender Republik Österreich.

Jahresband beim Verlag bestellen

Prof. Dr. Inge Marszolek ist gestorben

Wir trauern um unser hoch geschätztes Mitglied, Prof. Dr. Inge Marszolek, die am Freitag, den 12.08.2016, nach kurzer Krankheit verstorben ist.

Mit Inge Marszolek verliert der Studienkreis Rundfunk und Geschichte eine beeindruckende Kollegin und Wissenschaftlerin. Die renommierte Medienhistorikerin war dem Studienkreis seit 2003 verbunden. Ihre Vorträge auf Tagungen und ihre Veröffentlichungen in der Zeitschrift „Rundfunk und Geschichte“ zeugen von ihrem Engagement für den Studienkreis. Ihre Forschungsarbeiten umfassen viele Themen des langen ‚Jahrhunderts der Massenmedien‘ und zielen auf das Zusammenspiel von medialer Entwicklung und gesellschaftlicher Bedeutung der Medien. Einen Meilenstein der Rundfunkgeschichte bildet die zweibändige Geschichte des Radios, die sie zusammen mit Adelheid von Saldern und einer Forscherinnen-Gruppe erarbeitete („Zuhören und Gehörtwerden. 2 Bände. Radio im Nationalsozialismus sowie Radio in der DDR der fünfziger Jahre). Grundlegend für medienhistorisches Arbeiten ist der Band „Radiozeiten. Herrschaft, Alltag, Gesellschaft (1924-1960)“, der 1999 erschien. Weitere Arbeiten von Inge Marszolek widmeten sich der Figur des Zeitzeugen, den medialen Repräsentation von NS-Vergangenheit, dem Bunker als Kriegsort, Zuflucht und Erinnerungsraum sowie Aspekten der Soundgeschichte.

Die anhaltende intensive Forschungsarbeit wurde durch ihren plötzlichen Tod jäh beendet. Inge Marszolek hinterlässt eine große Lücke. Der Studienkreis Rundfunk und Geschichte trauert um sie.

Dissertationsprojekte Rundfunkgeschichte gesucht / PhD Projects Broadcasting History wanted

– English version below –

Zeitschrift „Rundfunk und Geschichte“: Dissertationsvorhaben, Ausgabe 01/2017

Die Fachzeitschrift „Rundfunk und Geschichte“ bietet Doktorandinnen und Doktoranden unterschiedlicher Disziplinen, die an rundfunkhistorischen Dissertationen arbeiten, die Gelegenheit, ihre Projekte in unserem Heft vorzustellen. Die Rubrik „Dissertationsvorhaben“ hat sich seit ihrer Einführung 2009 erfolgreich etabliert. Sie ermöglicht es dem wissenschaftlichen Nachwuchs, die medien- und rundfunkhistorische Fachgemeinschaft auf das eigene Projekt aufmerksam zu machen. Da Arbeiten mit rundfunkhistorischem Ansatz vielfach bei recht unterschiedlichen Fächern angesiedelt sind, fördert die Rubrik außerdem interdisziplinäre Netzwerke und Diskussionen.
Für die Dissertationsrubrik sind 2 bis 3 seitige Kurzartikel erwünscht (max. 9.000 Zeichen), in denen die wesentlichen Leitfragen des Projekts, die methodische Herangehensweise sowie die Quellengrundlagen umrissen werden. Ergebnisse der Dissertationen werden für die Artikel ausdrücklich nicht erwartet. Der Beitrag kann in Deutsch oder Englisch abgefasst werden.

Wenn Sie daran interessiert sind, Ihre Arbeit in der Dissertationsrubrik von „Rundfunk und Geschichte“ vorzustellen, bewerben Sie sich bitte bis zum 14.10.2016 mit einem zunächst etwa halbseitigen Abstract zu Ihrer Person und Ihrem Projekt (max. 500 Wörter) bei der Redaktion: Alina Laura Tiews (Alina.Laura.Tiews@uni-hamburg.de) und Ronald Funke (funke@zzf-potsdam.de). Sollte Ihr Beitragsvorschlag ausgewählt werden, senden wir Ihnen weitere formale Hinweise zur Textgestaltung zu und erbitten innerhalb von 3 Monaten, spätestens bis zum 31.01.2017, Ihren vollständigen Artikel (9.000 Zeichen).

Wenden Sie sich gern an uns, wenn Sie noch Fragen haben! Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Auf einen Blick:
„Rundfunk und Geschichte“: Dissertationsvorhaben, Ausgabe 01/2017
Deadline für das Abstract zu Person und Projekt (ca. 500 Wörter): 14.10.2016
Bei Auswahl, Deadline für den vollständigen Artikel (max. 9.000 Zeichen): 31.01.2017
Publikationssprache: Deutsch oder Englisch

Redaktion „Rundfunk und Geschichte“: Dissertationsvorhaben
Alina Laura Tiews: Alina.Laura.Tiews@uni-hamburg.de
Ronald Funke: funke@zzf-potsdam.de
Homepage: http://rundfunkundgeschichte.de


Journal „Rundfunk und Geschichte“: PhD Projects, issue 01/2017

PhD students, who work on projects in broadcasting history, receive the chance to present their research to the scientific community in the journal „Rundfunk und Geschichte“. The journal includes a section that successfully features PhD projects since 2009. It enables young researchers to draw academic attention to their work and fosters interdisciplinary exchange and networking, since projects in broadcasting history come from various scientific fields. The section asks for short articles with a maximum length of 9.000 characters. The papers are supposed to present the projects’ key questions, their methodological approaches as well as information on the historical sources used. They are not meant to include empirical results of the PhD studies presented. The articles may be written in English or German.

If you are interested in presenting your PhD project in „Rundfunk und Geschichte“, please send your application to the editorial staff: Alina Laura Tiews (Alina.Laura.Tiews@uni-hamburg.de) and Ronald Funke (funke@zzf-potsdam.de) until 14.10.2016. Please apply with an abstract of 500 words total that gives key information about yourself and your project. If your contribution is selected, you will be given more editorial advice about the requested article and will be asked to submit your full paper (9.000 characters) within 3 months (January 31, 2017 at the latest).

Please get in touch if you have further questions! We are looking forward to hearing from you!

Recap – What you need to know:
„Rundfunk und Geschichte“: Section PhD Projects, issue 01/2017
Deadline for your application, i.e. abstract (500 words) about yourself and your project: 14.10.2016
If selected, deadline for full paper (9.000 characters): 31.01.2017
Language: English or German

Editorial staff „Rundfunk und Geschichte“: Section PhD Projects
Alina Laura Tiews: Alina.Laura.Tiews@uni-hamburg.de
Ronald Funke: funke@zzf-potsdam.de
Homepage: http://rundfunkundgeschichte.de

Medienhistorisches Kolloquium 2016

Auch in diesem Jahr sind wieder bis zu 20 Nachwuchswissenschaftler eingeladen, am Medienhistorischen Forum in Wittenberg teilzunehmen. Das Medienhistorische Forum versteht sich als Plattform zur Netzwerkbildung für jüngere Wissenschaftler. Diese erhalten die Möglichkeit, ihre Forschungsthemen vorzustellen und mit Experten aus Wissenschaft und Praxis über Probleme und Methoden medien- und kommunikationshistorischer aktuell laufender Arbeiten zu diskutieren. Es können Papers aus allen Gebieten der Rundfunk,- Medien- und Kommunikationsgeschichte eingereicht werden. Typischerweise adressieren die Einreichungen Themen aus den Bereichen Rezeption, Ästhetik, Mediengeschichte/Archive und Methoden/Theorie.

Aufgerufen sind AbsolventInnen und PromovendInnen, die rundfunkgeschichtliche, medienhistorische und kommunikationsgeschichtliche Themen bearbeiten. Die Teilnahme kann in zweierlei Weise erfolgen:
1. Vortragende Teilnahme: Der/ die Teilnehmende bewirbt sich mit einem Exposé und stellt bei angenommenem Exposé sein/ ihr Thema vor, das anschließend ausführlich diskutiert wird.
2. Diskutierende Teilnahme: Der/ die Teilnehmende bewirbt sich mit einem Exposé und nimmt bei nicht angenommenem Exposé durch Diskussion aktiv am Forum teil.

Voraussetzung für die Teilnahme am medienhistorischen Forum ist die Einreichung eines Exposés, das die Grundlinien des geplanten Vortrages umreißen und maximal zwei Seiten Text umfassen (ohne die Literaturangaben) soll. Die Exposés sind bis zum 31. Juli 2016 an folgende Adresse zu mailen: petra.cullmann@phil.uni-augsburg.de
Die Auswahl der Vorträge erfolgt in einem anonymen Reviewverfahren durch die Veranstalter. Deshalb sollten alle Angaben zur Person nur auf einem separaten Deckblatt des Exposés platziert sein. Die neun besten Einreichungen werden als Vorträge angenommen, die Nächstplatzierten werden zur diskutierenden Teilnahme eingeladen.

Vortragende Teilnehmende erhalten eine Reisekostenunterstützung in Höhe von bis zu 100,- €.
Eröffnet wird die zweitägige Veranstaltung traditionell mit einem Expertenvortrag, der Einblicke in medienpraktische Arbeitsfelder gibt.
Es besteht die Möglichkeit einer preiswerten Übernachtung im Einzelzimmer (Du, WC) direkt am Tagungsort für 35,- €.

Die Veranstalter sind Tom Leonhardt (Universität Halle-Wittenberg, Studienkreis Rundfunk und Geschichte), PD Dr. Golo Föllmer (Universität Halle-Wittenberg, 1. Vorsitzender des Studienkreises Rundfunk und Geschichte), Dr. Erik Koenen und Manuel Menke (Sprecher des Nachwuchsforums Kommunikationsgeschichte der DGPuK – NAKOGE) und Dr. Thomas Birkner und Christian Schwarzenegger (Sprecher der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK).