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Call Tagung ›Populäre Musik und Identitätspolitiken: Radio machen, überliefern und rezipieren‹

Call for Papers

Populäre Musik und Identitätspolitiken: Radio machen, überliefern und rezipieren

Termin und Tagungsort: 18.–20. Februar 2016, Universität Zürich

Deadline für Abstracts: 31.10.2015

Veranstalter: Projekt Broadcasting Swissness: Universität Basel, Universität Zürich, Hochschule Luzern
in Kooperation mit dem Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V.

Keynote speakers: Erika Brady (Western Kentucky University); Morten Michelsen (Universität Kopenhagen, DK); Markus Tauschek (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel).

 

Das Radio wird in den letzten Jahren in den Kultur- und Geisteswissenschaften geradezu wiederentdeckt. Interdisziplinäre Studien, inspiriert von unterschiedlichen Ansätzen kulturwissenschaftlicher Klang- und Sinnesforschung, untersuchen Kultur- und Identitätspolitiken am Radio, ebenso wie die Geschichte einzelner Stationen, ihrer Programme oder Rundfunkarchive als kulturelles Erbe. Nicht zuletzt geht es um die Bedeutung des Radios in der und für die Alltagswelt, etwa um die Rezeption von Sendungen sowie den Weg des Radios in die Online-Welt.

Die Konferenz knüpft an diese aktuellen Forschungen an und fragt nach der klanglichen Dimension von Kultur- und Identitätspolitiken am/mittels Radio und ihren Akteuren, (diskursiven) Praktiken sowie institutionellen und gesellschaftlichen Kontexten. Dabei sollen die verschiedenen kulturwissenschaftlichen Forschungsstränge zum Thema Radio, Identitätspolitiken und populäre (Volks-) Musik zusammengebracht werden. Forschende sind eingeladen, Vorschläge einzusenden, die sich mit dem Thema Radio kulturwissenschaftlich-ethnografisch, in Fallstudien oder theoretisch, künstlerisch und/oder museumswissenschaftlich, gegenwartsbezogen und/oder in historischer Perspektive auseinandersetzen. Ausdrücklich sind nicht nur Forschende in Kultur- und Sozialanthropologie, sondern auch aus Nachbardisziplinen aufgerufen, Themenvorschläge einzusenden. In gewissem Umfang wird es möglich sein, klingende Beiträge zu präsentieren.

Tagungssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch.

Interessierte werden gebeten, Themenvorschläge mit Vortragstitel, Abstract (max. 300 Wörter), Kurz-CV sowie technische Anforderungen per E-Mail zu senden an: Johannes Müske, johannes.mueske@uzh.ch & Karoline Oehme-Jüngling, karoline.oehme@unibas.ch

Eine Rückmeldung erfolgt bis 30.11.2015. Es steht ein gewisses Budget für Fahrtkosten für Referierende aus dem Ausland zur Verfügung, kann jedoch nicht garantiert werden.

www.broadcasting-swissness.ch
www.rundfunkundgeschichte.de

Kontakt

Dr. Johannes Müske
Universität Zürich
Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft
– Populäre Kulturen –
Affolternstr. 56
CH–8050 Zürich
Tel.: 0041 (0) 44 634 4087
www.broadcasting-swissness.ch

 

– English version –

Call for Papers

Popular music and identity politics: making, archiving, transmitting, and receiving radio

Organizers: SNSF project “Broadcasting Swissness”: University of Basel, University of Zurich, Lucerne University of Applied Sciences and Arts
in cooperation with Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V.

Date & Venue: Feb. 18–20, 2016, University of Zürich

Deadline for proposals: Oct 31, 2015

Keynote speakers: Erika Brady (Western Kentucky University); Morten Michelsen (University of Copenhagen, DK); N.N.

 

Research concerning the radio is experiencing a revival in the last years within the humanities. Interdisciplinary studies that are inspired by various approaches such as sound studies or anthropology of the senses address cultural identity politics through the radio, e.g. the history of broadcasting stations, the programs, or broadcasting archives as audiovisual heritage. Not least, they address the meaning of radio for and within the everyday life world by investigating the reception of radio programs or the shift towards online media.

The conference draws on the current research and asks for the acoustic dimension of cultural politics resp. identity politics on and through radio, and for the actors, practices, discourses as well as institutional and societal contexts. It is aimed at bringing together the different research strands within the humanities concerning identity politics, popular/folk music and radio as a research topic. Researchers are invited to send proposals that deal with radio ethnographically, in case studies or theoretically, in a historical perspective or focusing on the present days, in an artistic or museological view. Distinctly, not only researchers from folklore/social and cultural anthropology or related fields are called to send abstracts, but also researchers from neighboring disciplines. To a certain degree it will be possible to present acoustic contributions.

Conference languages are German, English, and French.

Interested colleagues are asked to send proposals with theme/title, abstract of max. 300 words, short CV and technical requirements per e-mail to: Johannes Müske, johannes.mueske@uzh.ch & Karoline Oehme-Jüngling, karoline.oehme@unibas.ch

Decisions will be pronounced by Nov. 30, 2015. In some cases travel expenses can be reimbursed.

www.broadcasting-swissness.ch
www.rundfunkundgeschichte.de

Contact

Dr. Johannes Müske
Universität Zürich
Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft
– Populäre Kulturen –
Affolternstr. 56
CH–8050 Zürich
Tel.: 0041 (0) 44 634 4087
www.broadcasting-swissness.ch

Medienhistorisches Forum Wittenberg 2015

Auch dieses Jahr findet das Medienhistorische Forum in Kooperation mit der FG Kommunikationsgeschichte der DGPuK in der Lutherstadt Wittenberg statt.

NachwuchswissenschaftlerInnen sind eingeladen Ihre Arbeiten und Projekte am 13. und 14. November 2015 zu präsentieren und zu diskutieren. Ermöglicht wird das Kolloquium wieder durch die Unterstützung der Landesmedienanstalt Sachsen-Anhalt.

Einreichungen sind bis zum 7. September möglich.

Bitte beachten Sie die ausführlichen Informationen im Call for Papers: Ankündigungcfp2015

Bericht Jahrestagung 2015 in Wien

Geschichte(n), Repräsentationen, Fiktionen – Medienarchive als Gedächtnis- und Erinnerungsorte

Jahrestagung 2015 in Wien

Fotoimpressionen | Tagungsprogramm

Die 45. Jahrestagung des Studienkreises fand dieses Jahr in Kooperation mit der Zeitschrift „Medienimpulse“ am 7. und 8. Mai in Österreich statt. Thema und Platzierung der Tagung im frühlingshaften Wien (Ort: Depot) waren offensichtlich so attraktiv, dass das Organisationsteam des Studienkreises um Sascha Trültzsch-Wijnen aus einer hohen Anzahl an Einreichungen auf Grundlage eines anonymen Review-Prozesses ein illustres Programm zusammenstellen konnte. Erwartungsgemäß war dann auch die Tagung bestens besucht. Thematisch begab sich die Konferenz in das weit verzweigte und diskursiv stark nachgefragte Feld der Medienarchive. Welche inhaltlich-technologischen Lösungen finden Archive für die Herausforderungen der digitalen Welt? Welchen Stellenwert haben neue, netzbasierte Speicherkulturen? Wer sind die Gatekeeper in den Archiven, und sind deren Kriterien noch zeitgemäß und funktional? Wie kann die Zugänglichkeit zu Archivmaterialien für Wissenschaftler und andere Nutzergruppen erleichtert werden?

Zum Tagungsauftakt befragte Leif Kramp in seiner Keynote kritisch die aktuellen medienpolitischen Rahmenbedingungen vor allem der öffentlich-rechtlichen Rundfunkarchive in Deutschland. Trotz einiger ermutigender Zeichen, wie beispielsweise die neueren Regelungen (Selbstverpflichtung) über den Zugang für Wissenschaftler zum Archivgut von ARD und ZDF, existieren noch zu viele Barrieren beim regulären Zugang zu AV-Materialien. Rundfunkarchive sollten, so Kramp, nicht nur Arbeitsarchive, sondern auch lebendige Orte für gesellschaftliche Diskurse sein, denn gerade die Bildschirmmedien bilden einen Kern unserer heutigen Weltwahrnehmung. Warum verweigern sich also die Anstalten einer größeren Öffnung ihrer Archive? Neben hinlänglich bekannten Argumenten (Medienprivileg, Kapazitäten, Begehrlichkeiten) läge dies wohl auch daran, dass Wissenschaftler eher eine schwache Lobby in den Medienhäusern besäßen.

Edgar Lerschs Beitrag bildete dahingehend eine gute Gelegenheit, die Position der Archivare besser zu verstehen, indem er Grundzüge der Medienarchivistik (z.B. Provinienzprinzipien, Kontextsicherung uvm.) erläuterte und dafür plädierte, die archivbezogenen Begrifflichkeiten genauer abzuwägen. Drei konkrete Beispiele aus der Praxis waren Gegenstand des zweiten Panels. Susanne Hennings vom DRA setzte sich anhand des Wandels von Bewertungskriterien für die Archivwürdigkeit von Tondokumenten dezidiert mit den Begriffen Speicher- und Funktionsgedächtnis auseinander; zwei Begriffe übrigens, die häufig auf dieser Tagung umherschwirrten. Vielleicht ist dies auch ein Indiz dafür, dass angesichts der Materialschwemme im Netz die Rolle von Archiven teilweise neu zu bewerten ist. Das Archivarische bleibe von hoher Bedeutung, so Hennings, denn die Archivare steuern wesentliche Bewertungskriterien bei, die für die Erinnerungskultur unentbehrlich sind. Einen etwas anderen, nämlich performativ, prozesshaft und akteurszentriert angelegten Zugang zeigte Dagmar Brunow. Sie stellte ein Projekt vor, in dem es um die Erschließung und Sicherung von Beständen alternativer Videokollektive geht. Konkret gemeint sind das Hamburger Medienpädagogik Zentrum (ab 1973), die thede (ab 1980) und bildwechsel (ab 1979). Hier war dann mehr von künstlerischen Strategien, selbstreflexiven Digitalisierungsprozessen und Schwarmsichtung die Rede. Um Aktivität ging es auch Gabriele Fröschl von der Österreichischen Mediathek. Als Kernkompetenz ihrer Einrichtung nannte sie explizit die benutzerorientierte Archivierung von AV-Materialien mit Österreichbezug. Die Mediathek setzt auf netzbasierte Zugänglichkeit und stellte bereits ca. 25.000 Stunden Material online. Mit dem Begriff „Entsammlungsstrategie“ (durch Nicht-Digitalisierung) warf sie einen diskursiven Brocken in den Ring, der mehrfach aufgegriffen wurde. Im Kern geht es dabei einerseits um sinnvolle Digitalisierungsstrategien angesichts einer Obsoleszenz von Trägermaterialien und Abspielgeräten. Andererseits stellt sich aber auch die Frage, wie stetig wachsende Bestände zu differenzieren sind. Nicht-Digitalisierung als bewusste Strategie bedeutet letztlich, Bestände aus archivarischen Nutzungskreisläufen herauszunehmen ohne sie zu kassieren.

Mit dem Ortswechsel der Tagung in den Sendesaal 3 des ORF im Radiofunkhaus wurde Rundfunkhistorie auch sinnlich erlebbar. Um Sinnlichkeit, De- und Re-Kontextualisierungen sollte es dann auch in dem von Uwe Breitenborn moderierten Panel gehen. Mit Christoph Stuehn saß der Direktor von Memoriav auf dem Podium und stellte das Netzwerk für die Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz und sein Online-Informationsportal memobase vor. Ebenfalls ein außerordentlich engagierter Protagonist ist Wolf Harranth, der geschäftsführende Kurator des Dokumentationsarchivs Funk, der das Publikum mit imposanten Zahlen, neuen Dokumentenfunden und einem biografischen Detail zum Sendesaal überraschte. Rüdiger Steinmetz (SLM-Projekt) und Johannes Müske (Broadcasting Swissness) zeigten mit ihren Projekten, wie angewandte Forschungsarbeit mit Archivmaterial funktioniert. Insbesondere das SLM-Pilotprojekt zur Sicherung des audio-visuellen Erbes der lokalen Fernsehveranstalter in Sachsen rief eine angeregte Diskussion hervor.

Das charmante Kamingespräch zwischen Michael Crone und dem Leiter des multimedialen ORF-Archivs Herbert Hayduck nahm einiges von diesen Diskussionspunkten auf und überraschte mit interessanten Details der ORF-Archivarbeit. Nicht nur deutsche Teilnehmer dürften interessiert zur Kenntnis genommen haben, dass im ORF-Archiv eigene redaktionelle Strukturen etabliert wurden, die Archivaren journalistische Herangehensweisen an interessante Themen und Materialien gewähren. Hayduck sprach hier von „neuen Freiheitsgraden“ in der Archivarbeit. Auch die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, die einen privilegierten Quellenzugang für das Institut beinhaltet, erstaunte. Archive sind eben auch redaktionelle Orte, so kann das Fazit dieses Gespräches lauten, das zu Füßen eines überdimensionalen Bildschirms mit visuell knackendem Kaminfeuer einen wahrhaft entspannten Eindruck machte. Die produktive und offene Herangehensweise des ORF-Archivs sorgte jedenfalls für einigen Gesprächsstoff beim gemeinsamen Abendessen.

Der zweite Tagungstag stand eher im Zeichen angewandter Forschung und medienhistorischer Miniaturen. So stellte Charlotte A. Lerg in dem von Thomas Ballhausen moderierten Panel Kontextualisierungen in US-Filmen durch die Verwendung historischen Bildmaterials vor, die von „All the president’s men“ bis „Forrest Gump“ reichten. Screen on screen oder ganze Quelleninszenierungen wie bei „Flags of our Fathers“ sind dabei nur einige der angesprochenen Strategien. Mit dem HÖR ZU-Fortsetzungsroman „Suchkind 312“ thematisierte Yvonne Robel anhand eines Beispiels, wie ein populärer Stoff durch diverse mediale Umsetzungen auch neue Bewertungen und inhaltliche Aspekte erfuhr. In diesem Fall reichte der Produktionsbogen von 1954 bis 2007. Sandra Nuy widmete sich anhand des Trotta-Films „Die bleierne Zeit“ dramaturgischen Strategien, wie politische Praxen erzählbar gemacht werden.

In dem von Sascha Trültzsch-Wijnen moderierten Panel zu hybriden TV-Formaten problematisierte Reinhold Viehoff unter anderem einen Rationalitätsschwund der medialen Kommunikation in der Moderne 2.0. Tom Wilke analysierte Fiktionalisierungsstrategien anhand der US-Serie „Rom“ und zeigte, wie Medien ein spekulatives Potenzial entwickeln, in dem sie historische Ereignisse bezeugen und erzeugen. Das spannende, aber leider aus den Sendeprozeduren verschwundene ARTE-Format „Histoire parallèle | Die Woche vor 50 Jahren“ (1989–2002) stellte Jean Christoph Meyer aus Strasbourg vor, der sich in seinen Darlegungen auf den Macher des Formates Marc Ferro konzentrierte. Golo Föllmer schließlich leitete das Panel zu Radio, Sound und neuen Perspektiven im Internet. Christiane Quandt offerierte hier einen hochspezialisierten, literaturwissenschaftlichen Einblick in argentinische Radio-Sounds als fiktionale und dokumentarische Orte in dem Roman „Cómo me hice monja“. Yulia Yurtaeva wartete mit einer lebhaft diskutierten Analyse auf. Sie stellte private Archive als sogenannte Transfer-Quellen vor. Private Internetplattformen sind für viele eine niedrigschwellige Möglichkeit, nach bestimmten Materialien zu suchen. Zumeist betrieben von höchst engagierten Leuten, ermöglichen Sie einen schnellen Zugriff auf Informationen. Aber wie gesichert sind diese im Vergleich zu den etablierten Archiven? Wie sind diese zu bewerten? Kann man diese Quellen wissenschaftlich nutzen? Was können neue Kriterien in der Bewertung dieser Quellen sein? Yulia Yurtaeva hält diese „wilden“ netzbasierten Datenbanken für analysewürdig und plädiert für einen kritischen aber offenen Blick auf diese Plattformen. Die anschließende, teils sehr emotionale Diskussion drehte sich um die Frage, welche Quellen wissenschaftlichen Arbeitens zulässig sind und offenbarte in ihrer Kontroverse auch deutliche Unterschiede in Archiv- und Wissenschaftskulturen.

Das letzte Tagungspanel widmete sich historischen Quellen zur Erforschung von Schule und Alltag, moderiert von Alessandro Barberi. May Jehle bot hier einen Einblick in das Medienarchiv historischer Unterrichtsaufzeichnungen, das ermöglicht, diese Aufnahmen zu sichten und zu vergleichen. May Jehle verdeutlichte das exemplarisch anhand der Vermittlung von Kenntnissen über die russische Revolution und offerierte zwei durchaus obskur wirkende Filmausschnitte, die Unterrichtseinheiten eines Bonner Gymnasiums sowie einer Ost-Berliner POS-Klasse zu diesem Thema gegenüberstellten. Auch hier wurde wieder offensichtlich, wie digitalisiertes und archivarisch aufbereitets AV-Material in wissenschaftlich-analytische Kreisläufe eingespeist werden kann. Lars Müller referierte anschließend über Schulbuchforschung. Clemens Schwender bildete den Abschluss der Tagung. Das Feldpost-Archiv, das in Zusammenarbeit mit dem Technikmuseum Berlin arbeitet, analysiert einen Teil der unfassbar großen Anzahl von Feldpostbriefen aus dem Zweiten Weltkrieg mit dem Ziel, zum Beispiel mentalitätsgeschichtliche Prozesse sowie Erkenntnisse zu Aspekten der Mediennutzung im Zweiten Weltkrieges herauszuarbeiten. Zirka 40 Mrd. solcher Briefe sollen nach Schwenders Angaben in jener Zeit verschickt worden sein.

Was bleibt? Das diskussionsfreudige und angeregte Miteinander dieser Wiener Tagung offenbarte einen außerordentlich lebendigen Studienkreis Rundfunk und Geschichte. Nicht nur dem frisch wiedergewählten Vorstand war die Freude über diesen Erfolg anzumerken. Die Thematik der Medienarchive in ihren vielfältigen Zusammenhängen bot gute Impulse für kommende Tagungen. Vielleicht wird dann auch der eine oder andere Wiener Teilnehmer als neu gewonnenes Studienkreismitglied wieder dabei sein.

Uwe Breitenborn (Magdeburg/Berlin)

Vorstand des Studienkreises wiedergewählt

Die ordentliche Mitgliederversammlung wählte am 7.5.2015 den neuen  Vorstand des Studienkreises. Als Vorsitzender fungiert erneut  PD Dr. Golo Föllmer, als Stellvertreter wurden Dr. Alec Badenoch und  Christian Schurig bestätigt. Schatzmeister bleibt Dr. Veit Scheller,  Schriftführer Dr. Sascha Trültzsch. Dr. Hans-Ulrich Wagner, PD Dr.  Gerlinde Frey-Vor sowie Dr. Uwe Breitenborn wurden wieder als Beisitzer gewählt. Mit Susanne Hennings vom DRA kam ein neues Mitglied in den Vorstand, anstelle von Andreas Dan, der aus dem Gremium ausscheidet. Als Kassenprüfer wurden erneut Prof. Dr. Michael Crone und Dr. Heiner Schmitt eingesetzt.

Uwe Breitenborn

45. Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte in Kooperation mit der Zeitschrift Medienimpulse

„Geschichte(n), Repräsentationen, Fiktionen – Medienarchive als Gedächtnis und Erinnerungsorte“

7. und 8. Mai 2015 in Wien
Neuer Tagungsort: depot, Breitegasse 3, 1070 Wien [depot.or.at]
Tagungsbeginn: 7. Mai 2015, 12:00 (vorher 9:30 Mitgliederversammlung Studienkreis Rundfunk und Geschichte)
Tagungsende: 8. Mai 2015, 17:00 (anschließend Buchpräsentation neue Reihe ‚Mediale Impulse – Beiträge zur Medienpädagogik‘)

Die Anmeldung erfolgt über das Online-Formular und die Überweisung des entsprechenden Tagungsbeitrages.

Hier finden Sie das aktuelle Tagungsprogramm sowie Informationen zu
Hotels und zur Anreise.

Die Tagung wird finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Frauen.

Bericht und Impressionen zur 45. Jahrestagung in Wien,

 

Tagungsprogramm Jahrestagung Wien 2015

Tagung  –  Anmeldung  –  Anreise  –  Unterkunft  –  Rückblick

Das Tagungsprogramm [hier als PDF]

Donnerstag 7. Mai 2015

9:00 Anmeldung
9:30 Mitgliederversammlung RuG (Nur für Mitglieder Studienkreis Rundfunk und Geschichte)
11:00-12:00 Anmeldung
12:15 Begrüßung
12:15 Keynote: Leif Kramp (Universität Bremen, D): Das Medienarchiv unter dem Eindruck medienpolitischer Vernachlässigung: Konsequenzen für die Forschung.
13:15 Panel 1: Theoretische Perspektiven auf Archive und Archivieren
Moderation:
Golo Föllmer
-Edgar Lersch (Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg, D): What is State of the Art for Media Archivists? Grundsätze der Medienarchivierung im Kontext allgemeiner archivwissenschaftlicher Erkenntnisse
-Alexander Badenoch (Universität Utrecht, NL): Re-locating the archive: audiovisual heritage, digitization and the transnationalization of memory
-Pamela Heß (Goethe-Universität Frankfurt a.M., D): Mediale Vergangenheitsbilder. Zum Unterschied zwischen ERINNERN und SICH ERINNERN
14:30 Kaffeepause
14:45 Panel 2: Praxis und Verantwortung von Archiven
Moderation:
Michael Crone
-Susanne Hennings (Historisches Archiv im DRA, Frankfurt a.M., D): Medienarchive im Spannungsverhältnis zwischen Speichergedächtnis und Funktionsgedächtnis. Die Bewertungskriterien für die Archivwürdigkeit von Tondokumenten im Wandel der Zeit 1899-1952
-Dagmar Brunow (Linné-Universität, Växjö, SE): Das Archiv als Akteur: Videoarchive und die Mediatisierung des kulturellen Gedächtnisses
-Gabriele Fröschl (Österreichische Mediathek, Wien): Sammeln und zugänglich machen – geplanter Zufall in Medienarchiven?
16:00 Ortswechsel zum ORF-Radiofunkhaus Argentinierstraße
17:00 Sonderpanel aktuelle Berichte aus Archiven
Ort: ORF Funkhaus Argentinierstraße
Moderation: Uwe Breitenborn
-Christoph Stuehn (Memoriav, Bern, CH):  Memoriav: Das Netzwerk für die Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz und sein Online-Informationsportal memobase.ch
-Rüdiger Steinmetz (Universität Leipzig, D): Bericht über das SLM-Pilotprojekt (2014/15): Sicherung des audio-visuellen Erbes der lokalen Fernsehveranstalter in Sachsen (1991-1995)
-Johannes Müske (Universität Zürich, CH): Sammlungsgeschichten: Die Sammlung Dür – zur memopolitischen Karriere einer Sammlung von akustischer ‹Swissness›
-Wolf Harranth (DokuFunk Wien): Internationale Auslandsdienste, das unbekannte Medium ‚Amateurfunk‘ und das Elend der Quellenlage im Dokumentationsarchiv Funk (AT)
18:30 Kamingespräch
Ort: ORF Funkhaus Argentinierstraße
Herbert Hayduck (Leiter Multimediales Archiv des ORF) im Gespräch mit
Michael Crone (2011-2013 Vorstand des Deutschen Rundfunkarchivs)
20:00 Möglichkeit gemeinsames Abendessen im Restaurant SPERL (http://www.restaurant-sperl.at/) 4; Karolinengasse 13

 

Freitag 8. Mai 2015

9:00 Redaktionssitzung RuG (Nur für Redaktionsteam und Beirat)
10:00 Panel 4: Erzählte Geschichte in Film und Fernsehen
Moderation
: Thomas Ballhausen
-Charlotte A. Lerg (Ludwig-Maximilians-Universität München, D): Geschichte à la Hollywood – zwischen Archiv und künstlerischer Freiheit
-Yvonne Robel (Universität Bremen, D): Cross-mediale Geschichtsschreibung im Unterhaltungsformat
-Sandra Nuy (Universität Siegen, D): Film, politischer Mythos und Gedächtnis. Überlegungen anhand von Beispielen
11:15 Kaffeepause
11:30 Panel 5: Geschichte in fiktionalen und hybriden Fernsehformaten
Moderation: Sascha Trültzsch-Wijnen
-Reinhold Viehoff (Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg, D): Fiktionalisierung des Historischen – Historisierung medialisierter fiktionaler Geschichte
-Thomas Wilke (Universität Tübingen, D): Rom. Das Imperium Romanum als serieller Fernseh-Geschichtsentwurf zwischen Authentizität und Fiktion.
-Jean Christoph Meyer (Université des Strasbourg, F): Inwiefern kann die Sendung „Histoire parallèle / Die Woche vor 50 Jahren“ (La Sept/Arte 1989-2002) als medialer europäischer Erinnerungsort angesehen werden?
12:45 Mittagspause im Café DSCHUNGEL (http://dschungel-cafe.at/) 1070; Museumsquartier
14:15 Panel 6: Radio, Sound und neue Perspektiven im Internet
Moderation
: Golo Föllmer
-Christiane Quandt (Freie Universität Berlin, D): Argentinische Radio-Sounds als fiktionale und dokumentarische Orte der Erinnerung in „Cómo me hice monja“ („Wie ich Nonne wurde“)
-Constantin Schmidt (Humboldt Universität Berlin, D): Radiotranskripte – Die „Lückenfüller“ der Zeitgeschichte? Von der Einzelflucht über die Massenflucht zur ungarischen Grenzöffnung
-Yulia Yurtaeva (Filmuniversität Konrad Wolf, Potsdam, D): Private Internetplattformen als Medienarchive und neue Forschungsräume?
15:30 Kaffeepause
15:45 Panel 7: historische Quellen zu Schule und Alltag
Moderation: Alessandro Barberi
-May Jehle (Akademie der bildenden Künste Wien): Mediale Repräsentationen des Historischen – Unterrichtsaufzeichnungen aus der DDR und der Bundesrepublik
-Lars Müller (Eckert-Institut für intern. Schulbuchforschung, Braunschweig, D): Schulbücher zwischen Verlagsarchiv und Erinnerungsort
-Clemens Schwender & Jens Ebert (SRH Hochschule der populären Künste, Berlin, D): Das Feldpost-Archiv Berlin als Archiv der Alltagskommunikation über Medienereignisse
17:30 Buchpräsentationen: Die Redaktion der Medienimpulse präsentiert ihre Sammelbände sowie die neue Buchreihe  „Mediale Impulse. Beiträge zur Medienpädagogik“.
 Tagungsende

 

Medienhistorisches Forum am 7./8. November 2014 in Lutherstadt Wittenberg

Kommunikationsgeschichte auf beschwerlichen Wegen

Bahnstreik! Kein gutes Vorzeichen für das diesjährige medienhistorische Forum für Absolventen und Nachwuchswissenschaftler in Lutherstadt Wittenberg, zu dem sich Vortragende u.a. aus Strasbourg, Freiburg, Heidelberg, Hamburg und Bamberg angemeldet hatten. Doch dann wurden Sonderfahrpläne studiert und E-Mails gewechselt – zwei Vorstandsmitglieder sammelten schließlich in Berlin und Leipzig alle ein, die (gerade so) in ihre Autos passten. Und viele waren dann doch pünktlich da. Ein wunderbares Beispiel, wie der Studienkreis funktionieren kann! Mitorganisator Christian Schwarzenegger vom Nachwuchsforum der DGPuK brachte es in seiner E-Mail wohl auf den Punkt: „Letztlich gilt ja ohnedies, dass wer sich auf die Kommunikationsgeschichte als Forschungsfeld einlässt, schon beweist, dass er vor beschwerlichen Reisen und abenteuerlichen Wegen nicht zurückschreckt!“

„Opfer“ des Streiks waren leider besonders Rundfunkhistoriker wie Kristina Offterdinger (Freiburg), über deren Projekt zu „Radio Majak“ RuG aber bereits in 3/4-2013 berichtete. Der zweite rundfunkhistorisch orientierte Vortragende, Jean-Christoph Meyer, schaltete sich aus Strasbourg per Skype zu. Sein Thema: „Die Grundsteine des ‚Großen Stadions‘: Der Erfolg der Live-Übertragung der WM 1954 und seine Nachwirkungen in den Eurovisions-Mitgliedsländern (1954-1956)“. Eindeutiges Fazit: Technik kann hilfreich sein, aber die personelle Kommunikation in einem solchen Forum nicht ersetzen.

Anne-Lisa Neuenfeld promoviert in Jena zu „Kampf um die Medienmacht. Die SPD, Peter Glotz und die medienpolitischen Auseinandersetzungen in der ‚alten‘ Bundesrepublik“. (Siehe Dissertationsprojekte in diesem Heft.) Ihre Vorstellung geriet etwas unglücklich, weil sie weitgehend Bekanntes referierte und zu wenig auf ihre eigene These ein ging. Ein Verständigungsproblem, das sich in der Diskussion schnell beheben ließ, aber – wie in der Abschlussberatung deutlich wurde – nicht nur sie betraf.

Kai Steffen Knörr (Potsdam) ist noch in der Findungsphase, hatte gerade erst das Thema gewechselt. Auch wenn er sich in Details sehr kompetent zeigte: Das Projekt „Funken – eine Medienkulturgeschichte“ reicht aber wohl für zehn Dissertationen.

Die Pressegeschichte vertrat zunächst Hendrik Michael (Bamberg), der die Zeitungsreportage als kommunikative Gattung untersucht. Bianca Heuser (Leipzig) befasst sich mit Organisation und Struktur der Zeitungsbeilagen im Deutschen Kaiserreich zur Jahrhundertwende. Mit „Frühzeitliche Kriegsberichterstattung“ (Kai Lohsträter, Hamburg) und „Analyse von Heiratsanzeigen im deutschen Kaiserreich“ (Tamara Frey, Göttingen) blieb man vorerst in der „alten“ Zeit. Worüber Nachwuchswissenschaftler/innen alles forschen, bewunderten bzw. verwunderte manche im Forum dann doch etwas.

Eine ganz aktuelle Thematik wählte dagegen Anna Sawerthal (Heidelberg), die von Tibet fasziniert ist und nun ihr Projekt „Eine Zeitung für Tibet. Ansätze für eine transkulturelle Medienforschung“ engagiert bearbeitet.

Beim Abendvortrag von Helen Hahmann (Freies Radio Corax, Halle/S.) verfolgten die Zuhörer staunend, was mit Engagement bei Bürgerradios auch europaweit so möglich ist. Sie informierte über ein EU-Projekt zu Community media und Archive (http://959.radiocorax.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11848:captcha-zeitgemaesse-archivloesungen-fuer-community-medien&catid=153:projekte&Itemid=104). Mit ihrer Einladung hatte die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), die das Kolloquium seit vielen Jahren finanziell unterstützt, eine gute Idee.

Studienkreis-Vorsitzender Golo Föllmer hob in der Abschlussdiskussion das außergewöhnlich hohe Niveau der Vorträge hervor. Die Teilnehmer freuten sich über die gute Organisation (Tom Leonhardt, Halle) sowie die Möglichkeit, aus „ihrem Turm“ der eigenen kommunikationsgeschichtlichen Forschung heraus und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Und wunderten sich über die (ungewohnte) Atmosphäre: „Man kann sich hier trauen, offen Probleme anzusprechen.“

Anreise

Tagung  –  Programm  –  Anmeldung  –  Unterkunft

Anreise zum Tagungsort: Depot – 1070 Wien, Breitegasse 3

Anreise mit dem Flugzeug:
Vom Vienna International Airport mit dem CAT City Airport Train (Richtung: Wien Mitte Landstraße). Weiter mit der U3 (Richtung: Ottakring). Ausstieg bei der Station Volkstheater. Fahrzeit: 43 min.

Anreise mit der Bahn:
Vom Wien – Westbahnhof mit der U3 (Richtung: Simmering). Ausstieg bei der Station Volkstheater. Fahrzeit: 4 min.

Vom Hauptbahnhof – Südbahnhof mit der U1 (Richtung: Leopoldau), umsteigen bei der Station Karlsplatz in die U2 (Richtung: Seestadt, Aspernstraße). Ausstieg bei der Station Volkstheater. Fahrzeit: 13 min.

Fußweg:
Vom Volkstheater gehen Sie die Burggasse hinauf und biegen (die erste Gasse ) links in die Breitegasse ein. Bis zum Depot (Breitegasse 3) sind es noch wenige Meter. Gehzeit: 4 min.

Zur Orientierung einStadtplan.

Weitere informative Links:
Wiener Linien

Tourismus Information Wien

Unterkunft in Wien

Tagung  –  Programm  –  Anmeldung  –  Anreise

Um Ihnen die Suche nach einer Unterkunft ein wenig zu erleichtern, haben wir uns für Sie auf die Suche gemacht.

die Liste als hier als PDF

Pensionen und Hotels die auf unsere Anfrage im Februar ihre geschätzte Antwort erteilt haben:

Hotel am Brillantengrund
brillibriliant GmbH
A-1070 Vienna, Bandgasse 4
fon: +43 1 5233662
fax: +43 1 5233662 83
mail: hotel@brillantengrund.com
internet: http://www.brillantengrund.com
fb: http://www.facebook.com/brillantengrund
EZ – € 69,- / DZ – € 89,- inkl. Frühstück.
Für Mai ist eine schnellstmögliche Buchung von Vorteil. 
Kostenfreies Storno bis 3 Tage vor Ankunft.

Mariahilf Hotel Pension
A-1060 Wien, Mariahilferstraße 49
Tel.: +43 1 5861781
Fax: +43 1 5861781-22
E-Mail: info@mariahilf-hotel.at
Internet: http://www.mariahilf-hotel.at
fb: www.facebook.com/MariahilfHotelPension
7 Doppel/Zweibettzimmer mit Dusche/WC zum speziellen Tagespreis von 98,- € (inkl. Frühstück). Im Preis sind ebenso inbegriffen, WIFI und sonstige Gebühren. Rezeptionszeit: 7:30 bis 22:00

Hotel Pension Haydn Vienna
N & A Hotelbetriebs GmbH.
A-1060 Wien, Mariahilferstrasse 57-59
Phone: ++43 1 587 44 14/0
E-Mail: info@haydn-hotel.atoffice@haydn-hotel.at
Internet: http://www.haydn-hotel.at
EZ € 80,- / DZ € 110,- inkl. Buffetfrühstück und alle Steuern.

Hotel-Pension Museum
A-1070 Wien, Museumstraße 3
Tel.: +43 (1) 523 4426
E-Mail: info@hotelmuseum.at
Internet: http://www.hotelmuseum.at
EZ – € 80,– / DZ – € 129,- inkl. Frühstück
Zimmer mit Dusche/WC/TV/Telefon, gratis WLAN und aller Abgaben

Jadallah GmbH – Hotel Kaffeemühle
A.1070 Wien, Kaiserstraße 45
Telefon: +43 1 5238688
Telefax: +43 1 523868817
E-Mail: office@kaffeemuehle.at
Internet: http://www.kaffeemuehle.at
EZ – € 65,- / DZ – € 78,- ohne Frühstück.
Frühstück kostet € 7,- pro Person und Tag

Hotel Fürst Metternich
A-1060 Wien, Esterházygasse 33
Telefon: +43 1 588 70
Fax: +43 1 587 52 68
E-Mail: metternich@austrotel.at
Internet: http://austrotel.at/hotel-fuerst-metternich
Preis: €120,- pro Person / Nacht

weitere Hotels – Online-Richtpreise im Februar 2015, bitte lassen Sie sich ein Angebot geben:

Hotel Pension Corvinus Vienna

J. Ghamrawi KG
A-1060 Wien, Mariahilfer Straße 57-59
Phone: +43 1 58 77 239
Fax: +43 1 58 77 239 20
E-Mail: hotel@corvinus.at
Internet: http://www.corvinus.at
EZ € 79,- – € 99,- / DZ € 98,- – € 149,-
Dreibettzimmer € 129,- – € 179,-. Frühstück € 7,-.

Hotel Am Schottenfeld Wien
A-1070 Wien, Schottenfeldgasse 74
E-Mail: reservierung.wien@falkensteiner.com
Tel: +43 50 9911 3000
Internet: http://www.falkensteiner.com
Preis: € 95,- – € 149,- ohne Frühstück

Hotel Viennart am Museumsquartier
A-1070 Wien, Breite Gasse 9
Telefon: +43 1 523 13 45
Fax: +43 1 523 13 45-111
E-Mail: viennart@austrotel.at
Internet: http://austrotel.at/hotel-viennart
Preis: € 68,- – € 105,- ohne Frühstück,
Frühstück € 13,- pro Person, gratis W-LAN, gratis Kaffee,
Tee und Säfte in unserer Lounge, SKY und Satelliten TV

Hotel Admiral
A-1070 Wien, Karl Schweighofer-Gasse 7
Telefon: +43/1/ 521 41 0
Fax: +43/1/ 521 41 16
E-mail: hotel@admiral.co.at
Internet: http://www.hotel-admiral-wien.at
EZ € 62,- – € 85,- / DZ: € 80,- – € 120,- inkl. Frühstück,
Zimmer mit Dusche, TV, WC, Telefon

Hotel Kummer
A-1060 Wien, Mariahilfer Straße 71a
Tel.: +43 1 588 95 – 0
Fax: +43 1 588 95 830
E-Mail: kummer@gerstner-hotels.at
Internet: http://gerstner-hotels.at/hotel-kummer
EZ € 89,- – € 139,- / DZ € 119,- – € 179,-