Jahrestagung 2020 wird verschoben

Sehr geehrte Damen und Herren,
vor dem Hintergrund der unabsehbaren Entwicklung der Corona-Pandemie und den daraus bereits entstandenen Folgen für das kulturelle und öffentliche Leben hat der Vorstand des Studienkreises Rundfunk und Geschichte in Absprache mit dem Grimme-Institut entschieden, die geplante Jahrestagung am 04. und 05. Juni 2020 in Marl abzusagen.

Dementsprechend ziehen wir auch den Call for Papers für Fachbeiträge zurück (Ursprüngliche Deadline: 06.04.2020).

Die Entscheidung zur kompletten Absage in diesem Jahr (statt einer Verschiebung in den Herbst) ist uns nicht leicht gefallen, erscheint aber angesichts der Situation vernünftig. Zumal – wie man hoffen kann – größere Fachtagungen und Arbeitstreffen nach dem Ende der Krise in dichter Folge stattfinden werden.

Mit dem Grimme-Institut haben wir vereinbart, in engem Dialog zu bleiben und unsere 50. Jahrestagung im Frühjahr 2021 nachzuholen. Den genauen Termin geben wir Ihnen so bald wie möglich bekannt. Das Thema zur Geschichte und Zukunft von Bildungsmedien und Medienbildung bleibt bestehen und dürfte bis dahin an Brisanz nichts einbüßen. Im Gegenteil: Klassische Plattformen und insbesondere der Rundfunk mit linearen und nichtlinearen Bildungs- und Informationsangeboten werden derzeit besonders gebraucht.

Wir hoffen, dass es uns möglich sein wird, im nächsten Jahr auf die Thematik mit anderen Augen zu schauen und einen produktiven Mehrwert für alle Disziplinen und Professionen zu generieren, die sich unter dem Dach des Studienkreises Rundfunk und Geschichte zum Austausch versammeln. Von der Absage unberührt bleibt bis auf Weiteres unser Medienhistorisches Forum (November 2020).

Im Namen des Vorstands wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben alles Gute.

Dr. Kai Knörr

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